Autor Thema: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg  (Gelesen 6092 mal)

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Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« am: 06. September 2019, 19:45:57 »
Der Bauabschnitt 6 der neuen 2. Nord-Süd-Verbindung: ca. 1 km lange Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Hier werden derzeit die Versorgungsleitungen in der Straße umverlegt ...
Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg mit einem neuen Gleisviereck an.

























Quelle: https://www.facebook.com/wenzel.oschington/photos/pcb.2420008724773257/2420006111440185/?type=3&theater

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #1 am: 07. Oktober 2019, 17:05:59 »
Heute: Tief im Norden 

Herzlich willkommen beim Baustellentagebuch der MVB. Schon lange stand auf meiner Liste ein Besuch im Norden Magdeburgs. Jetzt war ich vor Ort, um euch über den aktuellen Stand der Arbeiten im Kannenstieg berichten zu können.



Die MVB baut entlang der Johannes-R.-Becher-Straße eine gut einen Kilometer lange Straßenbahntrasse. Dieser Teil wird als Bauabschnitt 6 bezeichnet. Wo bisher die Busse der Linie 69 sich durchs Wohngebiet geschlängelt haben, werden zukünftig die Straßenbahnen der Linien 1 und 8 den Verkehr übernehmen. Die MVB plant, vier neue Straßenbahnhaltestellen zu bauen. Mit der Linie 1 kann man dann wie heute zur Lübecker Straße und zur Kastanienstraße fahren. Die Linie 8 soll die schnelle Verbindung zum Hauptbahnhof und in die Innenstadt über die Neubaustrecke zum Hermann-Bruse-Platz im Neustädter Feld übernehmen.

Bei Einfahrt in das Wohngebiet sieht man schon von weitem die rot-weißen Baken am Straßenrand und die Bagger, die sich durch die Straße „fressen“. Bis zum Hanns-Eisler-Platz, das Zentrum des Viertels, sind allerdings keine Einschränkungen durch die Bauarbeiten ersichtlich. In diesem Bereich soll erst später, voraussichtlich im kommenden Jahr, begonnen werden.

Vom Hanns-Eisler-Platz bis zum Buswendeplatz Kannenstieg hingegen sind die Baumaschinen im Einsatz. Im gesamten Bereich werden und wurden schon Versorgungsleitungen wie Strom- und Telefonleitungen, Gas- und Wasserrohre um verlegt. Dies ist sehr zeitaufwendig. Doch wozu das Ganze? Immerhin wird doch eine Straßenbahntrasse gebaut? Eine einfache Erklärung: Unter den Schienen sollten sich keine wichtigen Leitungen befinden bzw. sollten diese nur punktuell gequert werden. Denn im Reparaturfall oder für turnusmäßige Inspektionen müssen die Fachleute an diese auch heran kommen können. Es wäre unsinnig, wenn dafür die Schienen wieder rückgebaut werden müssten. Einige vorhandene Leitungen liegen zudem für den neuen Straßenaufbau auch nicht tief genug, sodass sie verlegt werden müssen.

Die Wege im Wohngebiet sind durch die Bauarbeiten etwas beschwerlicher geworden. Oftmals schlängelt sich der Fußweg von links nach rechts und wieder von rechts nach links an den Bauarbeitern vorbei. Abschnittsweise ist das Parken noch erlaubt.



Derzeit sind die Bauarbeiter auch dabei, den neuen Aufbau der Straße herzustellen. Randsteine und Borde sind bereits gesetzt. Mit dem Bau der Straßenbahntrasse werden nämlich auch neue Fußwege und Parktaschen angelegt.



Einen guten Eindruck, wie alles Mal aussehen soll, wenn es fertig ist, erhält man am Ende der Johannes-R.-Becher-Straße. Im Kurvenbereich sind bereits die Fußwege saniert und neue sparsame LED-Straßenlaternen gesetzt worden. Die Stolperfallen im Weg gehören damit der Vergangenheit hat. Im Randbereich sieht man schon, wo die Reise hingeht - pardon - die Straßenbahn mal langfahren soll.



Auch die Wendeschleife ist gut erkennbar. Diese hat eine ziemlich große Ausdehnung, die wiederum Sinn macht, da ein Parkplatz in der Mitte integriert werden soll. Die Fundamente für die Maste für die Oberleitung der Straßenbahn sind ebenfalls gesetzt.

Der aufmerksame Fußgänger wird es bemerkt haben: Am Rande der Straße ist am Fußweg ein barrierefreie Haltestelle für den Bus entstanden. Diese wird zurzeit noch nicht genutzt, denn die Linie 69 fährt eine Umleitung über die Helene-Weigel-Straße und über die Straße Kannenstieg.



Für den Nachtverkehr und im Falle von Schienenersatzverkehr wird diese Haltestelle jedoch benötigt. Aber erst, wenn die Johannes-R.-Becher-Straße wieder komplett freigegeben werden kann.



Und wann werden nun die Gleise verlegt? Dies ist eine häufig gestellte Frage. Die Gleise kommen fast zum Schluss, wenn alle Leitungen verlegt und der neue Aufbau der Straße vorbereitet ist. Im kommenden Jahr soll es soweit sein.

Dies soll es an dieser Stelle erst einmal gewesen sein. Allgemeine Informationen zum Netzausbau der MVB und viele Videos gibt es im Internet auf www.mvbnet.de/netzausbau

Quelle: https://136165.seu2.cleverreach.com/m/11125091/1210143-c53e7e518bf7f0d680cdc5bd7d52df17

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #3 am: 06. November 2019, 14:18:06 »
Für mich hat der Artikel keinen wirklichen Neuigkeitswert. Zum einen gehe ich davon aus, dass der Anschluss, (für den dann die 1 unterbrochen und zum Neustädter See umgeleitet wird,) irgendwann in den Sommerferien gemacht wird. Es ist Urlaubszeit und es sind weniger Kinder und Autos unterwegs, zum anderen ist ein SEV im 15-Minuten-Takt sicher einfacher zu organisieren, als ein SEV im 10-Minuten-Takt. Zumal die Linie 69 in die Rechnung auch mit einbezogen werden muss. Die muss zwar nicht ersetzt werden, wohl aber umgeleitet.
Das Kreuzung nur einmal angefasst werden soll, finde ich ebenfalls richtig. (Negativbeispiel ist der Südring)
Bei der Geschwindigkeit der (und auch anderer) Bauarbeiten war für mich klar das die in den Sommerferien 2020 noch nicht so weit sind, ganz unabhängig von den Bestelltzeiten des Gleisviereck.
Die große Frage ist nun aber: Wann gibt es Baurecht für BA 5? Sollte dieses noch länger auf sich warten lassen, ist es meiner Meinung nach wichtig den Kannenstieg erstmal provisorisch anzuschließen. Ich hoffe derartige Überlegungen werden Intern bereits gemacht.

Offline Ditmar

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #4 am: 07. November 2019, 00:22:23 »
Letzter Absatz ist ganz meine Meinung. Die MVB wären m.M. nach gut beraten, das Gleisviereck eher auszuschreiben. Lage und Größe sind ja bekannt. Kein Mensch weiß momentan, wann das Baurecht kommt. Es hängt von den Grundstückbesitzern ab, die einen kleinen Streifen ihrer Grundstücke abgeben sollen. Früher haben wir ratzfatz enteignet (siehe Olvenstedt), das ist heute weitaus schwieriger. Wenn das Gleisdreieck da ist und liegt, könnte wenigstens der Kannenstieg schon angeschlossen werden. Nicht, daß das Gleis da genauso wieder zuwächst wie zwischen Lorenzweg und NF.

Offline NGT8D

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #5 am: 19. Dezember 2019, 18:11:46 »
Bauarbeiten für Straßenbahnstrecke Kannenstieg:
Die ersten Gleise liegen



Bauarbeiten im Kannenstieg (Aufnahme vom 13.12.2019)

Wir bauen eine neue Straßenbahnstrecke im Stadtteil Kannenstieg. Nun wurde mit dem Verlegen der Gleise begonnen. Gleichzeitig wird ein Teilbereich der Johannes-R.-Becher-Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Seit Monaten prägen Baufahrzeuge das Geschehen im Kannenstieg. Wir bauen dort eine einen Kilometer lange Straßenbahnstrecke entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Nachdem im ersten Bauabschnitt zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg aufwendig verschiedene Versorgungsleitungen wie Gas- und Stromleitungen im Untergrund verlegt wurden, konnte nun mit dem ersten Verlegen der Gleise begonnen werden.
So liegen in der Zufahrt zur künftigen Wendeschleife bereits die ersten Schienen.
Ebenfalls neugebaut wurden die Kfz-Fahrbahn und die Fußwege zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg inklusive dazugehöriger Straßenlaternen, die mit stromsparenden LED-Leuchten ausgerüstet wurden. Stolperfallen und Schlaglöcher gehören damit der Vergangenheit an.







Gute Nachrichten gibt es kurz vor Jahresende für alle Anwohner: Der bislang wegen der Bauarbeiten gesperrte Teil der Johannes-R.-Becher-Straße zwischen Pablo-Picasso-Straße und Hans-Grundig-Straße wird voraussichtlich im Laufe des 20. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben.

Weitere Bauarbeiten

Die weiteren Bauarbeiten konzentrieren sich nun, neben dem Bau der Straßenbahnwendeschleife, auf den östlichen Teil der Johannes-R.-Becher-Straße. Hier wird die neue Gleistrasse vorbereitet und die vorhandene Seitenfahrbahn demnächst zurückgebaut.
Der zweite Bauabschnitt, vom Hanns-Eisler-Platz bis Milchweg, soll im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden.
Die Fertigstellung ist für das Jahr 2021 geplant.

Über das Projekt

Der Bauabschnitt 6 ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn und umfasst den Neubau einer ca. 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße mit vier barrierefreien Haltestellen. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg mit einem neuen Gleisviereck an.

Mit der neuen Strecke wird erstmals das große Wohngebiet Kannenstieg mit über 5.000 Anwohnern an das Netz der Straßenbahn angeschlossen. Die neuen Straßenbahnlinien 1 und 8 sollen die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen

Ausführliche Informationen und ein Videofilm finden Sie hier https://www.mvbnet.de/netzausbau/.

Quelle: https://www.mvbnet.de/bauarbeiten-fuer-straszenbahnstrecke-kannenstieg-die-ersten-gleise-liegen/

Offline ex-magdeburger

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #6 am: 10. März 2020, 17:58:41 »
https://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=233159

Nach dieser Vorlage wird BA6 erstmal mindestens knapp 3 Jahre ohne BA 4 und 5 betrieben.

Interessant wird in in dem Zusammenhang wie das betrieblich abgewickelt wird. Ich habe spontan zwei Gedanken, wie das laufen könnte:
1) Die Linie 1 wird im 10-Minuten-Takt abwechselnd zum schwedischen Möbelhaus und zum Kannensteig fahren.
2) Die 8 fahrt zum Kannenstieg. Was natürlich bedeutet, dass die 8 auch in den Ferien fahren muss und nicht mehr bei hohem krankenstand abgemurkst werden darf...
Wenn ich den Plan der 8 von vor 2015 zugrunde lege, hätte beide Vorschläge gemein, dass zunächst nur die Zeit des 10-Minuten-Taktes - sprich 6 bis 18 Uhr Montag bis Freitag - abgedeckt ist. Da dort vor allem der Engpass an Bahnen (und wohl auch an Personal) ist, habe ich mir nur um diese Zeit Gedanken gemacht. Nach 18 Uhr und an Wochenenden wird sich schon irgendwie eine Lösung finden.

Beachtenswert wird dann auch, wie das mit dem 69 wird. Das Bus und Bahn gleichzeitig in den Kannenstieg fahren glaube ich nicht. Ich tippe drauf, dass die Linie 69 ggf via Blockumfahrung (Uchtdorfer Weg, Burgstaller Weg) am Milchweg enden könnte.

Offline Viggo297

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #7 am: 11. März 2020, 13:14:05 »
https://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=233159

Nach dieser Vorlage wird BA6 erstmal mindestens knapp 3 Jahre ohne BA 4 und 5 betrieben.

Das war schon irgendwie absehbar, dass BA4 und 5 erst Jahre später freigegeben werden.

Interessant wird in in dem Zusammenhang wie das betrieblich abgewickelt wird. Ich habe spontan zwei Gedanken, wie das laufen könnte:
1) Die Linie 1 wird im 10-Minuten-Takt abwechselnd zum schwedischen Möbelhaus und zum Kannensteig fahren.
2) Die 8 fahrt zum Kannenstieg. Was natürlich bedeutet, dass die 8 auch in den Ferien fahren muss und nicht mehr bei hohem krankenstand abgemurkst werden darf...
Wenn ich den Plan der 8 von vor 2015 zugrunde lege, hätte beide Vorschläge gemein, dass zunächst nur die Zeit des 10-Minuten-Taktes - sprich 6 bis 18 Uhr Montag bis Freitag - abgedeckt ist. Da dort vor allem der Engpass an Bahnen (und wohl auch an Personal) ist, habe ich mir nur um diese Zeit Gedanken gemacht. Nach 18 Uhr und an Wochenenden wird sich schon irgendwie eine Lösung finden.

Ich habe da etwas andere Vorstellungen:

1. Trotz der Verzögerung wird wohl trotzdem nach dem Zielnetz gefahren.
2. Die Linie 1 wird weiterhin im 10-Minutentakt IKEA ansteuern,
3. Die Linie 8 verkehrt nur im 20-Minutentakt zwischen Kanennstieg und Westerhüsen und
4. Die Linie 3 verkehrt ab Warschauer Straße, statt nach Sudenburg, nach Westerhüsen und bündelt sich mit der Linie 8 zwischen dem Hassel und Westerhüsen zum 10 Minutentakt.

So könnte dann auch weiterhin an Fahrzeugkurse gespart werden.

Beachtenswert wird dann auch, wie das mit dem 69 wird. Das Bus und Bahn gleichzeitig in den Kannenstieg fahren glaube ich nicht. Ich tippe drauf, dass die Linie 69 ggf via Blockumfahrung (Uchtdorfer Weg, Burgstaller Weg) am Milchweg enden könnte.

Ich glaube eher, dass bis zur Freigabe von BA4 und 5 die Linie 69 (allerdings dann ohne Verstärkerfahrten) weiterhin zwischen dem S-Bhf. Neustadt und Kannenstieg mit Abstecher zur Kastanienstraße fährt.
Eventuell kann ich mir aber auch vorstellen, dass die Linie 69 zu zwei Buslinien geteilt werden.
D.h., dass der Nordast ohne Verstärkerfahrten zwischen Kannenstieg und Kastanienstraße verkehrt und der Südast vom Kastanienstraße über Neustädter Feld nach Alte Neustadt verkehrt. Die Verstärkerfahrten des Südastes werden dann ab der Haltestelle Mittagstraße weiter zum S-Bhf. Neustadt verkehren.

Offline ex-magdeburger

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #8 am: 11. März 2020, 14:32:41 »
Das war schon irgendwie absehbar, dass BA4 und 5 erst Jahre später freigegeben werden.

Richtig, wobei ich es schonmal gut finde, BA6 in Betrieb zu nehmen, auch wenn BA5 noch lange nicht fertig ist. Anhand der Daten vermute ich übrigens, dass BA5 wenn überhaupt gerade mal zaghaft angefangen wird, wenn BA6 in betrieb geht. Womöglich könnte  - und das ist jetzt reine Spekulation von mir - der Kannenstieg via Bauweichen erstmal provisorisch angeschlossen werden, wenn BA5 noch kein Baurecht hat.

Ich habe da etwas andere Vorstellungen:

1. Trotz der Verzögerung wird wohl trotzdem nach dem Zielnetz gefahren.
2. Die Linie 1 wird weiterhin im 10-Minutentakt IKEA ansteuern,
3. Die Linie 8 verkehrt nur im 20-Minutentakt zwischen Kanennstieg und Westerhüsen und
4. Die Linie 3 verkehrt ab Warschauer Straße, statt nach Sudenburg, nach Westerhüsen und bündelt sich mit der Linie 8 zwischen dem Hassel und Westerhüsen zum 10 Minutentakt.

So könnte dann auch weiterhin an Fahrzeugkurse gespart werden.

Das heißt die BA2 und 7 hätten nur die 5 - und die fährt nur alle 20 Minuten. Das würde bedeuten, dass von er 2. NSV die BA1, 2, 6 und 7 (erstmal) nur einen 20 Minutentakt hätten. Nur 2a und 3 hätten einen dichteren Takt. So richtig kann ich mir das nicht vorstellen.  Aber gut... Ich konnte mir auch nicht Vorstellen, das während der Sperrung Breiter Weg das Messegelände und die Hochschule nicht an den Hassel abgebunden ist. Am Ende kam es doch so. ;)
Interessant wird dann, wie die 8 und 3 aufeinander abgestimmt sind. Bei Fahrplanunregelmäßigkeiten dürfte sich dann am Hassel eine Traube vorm Gehrke bilden...

Ich glaube eher, dass bis zur Freigabe von BA4 und 5 die Linie 69 (allerdings dann ohne Verstärkerfahrten) weiterhin zwischen dem S-Bhf. Neustadt und Kannenstieg mit Abstecher zur Kastanienstraße fährt.
Eventuell kann ich mir aber auch vorstellen, dass die Linie 69 zu zwei Buslinien geteilt werden.
D.h., dass der Nordast ohne Verstärkerfahrten zwischen Kannenstieg und Kastanienstraße verkehrt und der Südast vom Kastanienstraße über Neustädter Feld nach Alte Neustadt verkehrt. Die Verstärkerfahrten des Südastes werden dann ab der Haltestelle Mittagstraße weiter zum S-Bhf. Neustadt verkehren.

Einig sind wir uns - denke ich - darüber, dass beim 69 etwas eingespart wird. Oder zumindest das derzeitige Angebot wie es jetzt ist, in eine bessere Reihenfolge gebracht wird.
Schauen wir uns mal den Fahrplan an (ich beziehe mich jetzt auf Abfahren ab Kannenstieg, anhand des PDF das ich soeben geöffnet habe):
9 bis 15 Uhr gibt es einen 20-Minuten-Takt, aber zwischen 14 und 15 Uhr ist der Takt um 10 Minuten verschoben (Abfahrt 06, statt 16). Nach 15 und 16 Uhr gibt es mehr oder weniger einen 10-Minuten-Takt, aber es finden jeweils nur 5 Abfahrten die Stunde statt. Sprich: Eine Fahrt - die rein logisch stattfinden müsste - ist nicht vorgesehen (15.46 und 16.06). Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nachmittags um 10 Minuten falsch an der Haltestelle stehe, wäre sehr groß, wenn ich denn regelmäßiger Nutzer der 69 wäre...

Was ich mir in Zusammenhang mit deinen Vorschlägen vorstellen könnte: Die 69 fährt (nach Möglichkeit in Abstimmung mit der 8, sprich um 10 Minuten versetzt zur 8 ) alle 20 Minuten zum Kannenstieg. Montag bis Freitag zu den Stoßzeiten wird dieser 20 Minutentakt zwischen Bahnhof Neustadt und Kastanienstraße zu einem (richtigen!) 10-Minutentakt verdichtet.

Offline Viggo297

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #9 am: 11. März 2020, 16:41:55 »
Das heißt die BA2 und 7 hätten nur die 5 - und die fährt nur alle 20 Minuten. Das würde bedeuten, dass von er 2. NSV die BA1, 2, 6 und 7 (erstmal) nur einen 20 Minutentat hätten. Nur 2a und 3 hätten einen dichteren Takt. So richtig kann ich mir das nicht vorstellen.  Aber gut... Ich konnte mir auch nicht Vorstellen, das während der Sperrung Breiter Weg das Messegelände und die Hochschule nicht an den Hassel abgebunden ist. Am Ende kam es doch so. ;)
Interessant wird dann, wie die 8 und 3 aufeinander abgestimmt sind. Bei Fahrplanunregelmäßigkeiten dürfte sich dann am Hassel eine Traube vorm Gehrke bilden...

Na Gut, das mit den BA2 und 7 habe ich zugegebenermaßen vergessen, aber man könnte das Problem lösen, indem man entweder die Linie 5 bis Buckau zu einem Folgetakt von 10 Minuten verstärkt oder die Linie 54 weiterhin zur Porsestraße verkehren lässt, bis die 3 dann nach Sudenburg verkehrt.

Vor allem bei letzterem wäre es interessant, wie die 5 und 54 aufeinander abgestimmt wäre.

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #10 am: 11. März 2020, 16:54:17 »
Na Gut, das mit den BA2 und 7 habe ich zugegebenermaßen vergessen, aber man könnte das Problem lösen, indem man entweder die Linie 5 bis Buckau zu einem Folgetakt von 10 Minuten verstärkt oder die Linie 54 weiterhin zur Porsestraße verkehren lässt, bis die 3 dann nach Sudenburg verkehrt.

Vor allem bei letzterem wäre es interessant, wie die 5 und 54 aufeinander abgestimmt wäre.

Du meinst die 5 Messegelände - Buckau alle 10 Minuten? Dazu dürften die Bahnen nicht reichen...

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #11 am: 19. März 2020, 21:51:47 »
Folge Meldung gehört bereits der Vergangenheit an, ich bin aber jetzt erst drauf gestoßen und finde es ist durchaus eine Erwähnung wert:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2759958460719239&id=142878009093977

Zitat
Loitscher Weg zwei Tage voll gesperrt - MVB bereiten Gleisbau im Kannenstieg vor

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bauen derzeit im Kannenstieg an der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. In Vorbereitung der Gleisverlegung muss am 16. und 17. März 2020 die stationäre Ampelanlage in der Ebendorfer Chaussee, Höhe Loitscher Weg ausgestellt werden. An den beiden Tagen ist der Loitscher Weg voll gesperrt.
 
Für die Fußgänger*innen wird in dieser Zeit eine temporäre Ampel errichtet, damit sie die Ebendorfer Chaussee überqueren können. Der Verkehr wird in der Zeit der Vollsperrung des Loitscher Wegs über die Johannes-R.-Becher-Straße und den Kannenstieg umgeleitet.

Weitere Baustelleninfos unter: http://www.movi.de/baustellen/

#BaustellenMD

Für mich liest sich das so, als ob sich die Bauarbeiten bald weiter nach vorn (Also Richtung B71) arbeiten werden.

Offline NGT8D

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #12 am: 15. April 2020, 15:58:48 »
2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn: Nächster Abschnitt im Kannenstieg steht an

https://www.magdeburger-news.de/?this=frame&c=20200415151852

Offline NGT8D

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #13 am: 16. April 2020, 18:02:09 »
Baustelle im Kannenstieg: Umleitung der Linien 69 und N7



Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnstrecke zum Wohngebiet Kannenstieg schreiten weiter voran. Bisher wurde im nördlichen Bereich des Wohngebiets zwischen Hanns-Eisler-Platz und Kannenstieg gebaut. Am 27. April 2020 startet eine neue Bauphase.

Dann wird mit dem Ausbau der südlichen Johannes-R.-Becher-Straße zwischen Hanns-Eisler-Platz und Ebendorfer Chaussee begonnen. Im ersten Schritt müssen Trink- und Abwasser-, Elektro- und Fernwärmeleitungen verlegt und neu gebaut werden. Erst daran anschließend kann dann mit dem Gleisbau für die neue Straßenbahnstrecke fortgefahren werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte 2021 andauern.

Um das Wohngebiet Kannenstieg während der Sperrung zu erreichen, wird eine Umleitung über den Loitscher Weg zur Straße Kannenstieg eingerichtet. Die Zufahrt zum Loitscher Weg wurde aus diesem Grund verbreitert. Eine zweite Umleitung aus dem Wohngebiet heraus wird über die Otto-Nagel-Straße angeboten. Dazu wird die Otto-Nagel-Straße provisorisch als Einbahnstraße zur Ebendorfer Chaussee verlängert. Die Abfahrt des Magdeburger Rings zur Ebendorfer Chaussee in Fahrtrichtung Zentrum/A14 muss aus diesem Grund gesperrt werden.



Umleitungen ab Montag, den 27. April 2020

Buslinie 69 : S-Bahnhof Neustadt <> Kannenstieg

Die Buslinie 69 fährt ab Haltestelle Milchweg im Ringverkehr über Ebendorfer Chaussee, Loitscher Weg und Kannenstieg. Ab dann weiter über Johannes-R.-Becher-Straße und Helene-Weigel-Straße zur Endstelle Kannenstieg. In Richtung S-Bahnhof Neustadt fährt die Buslinie 69 über Hans-Grundig-Straße und Otto-Nagel-Straße zur Ebendorfer Chaussee. Ab dann weiter planmäßig.

Folgende Haltestellen werden in Fahrtrichtung Kannenstieg bedient:

    Danziger Dorf – Ersatzhaltestelle im Loitscher Weg
    Loitscher Weg – Kreuzung Loitscher Weg/Kannenstieg
    Hanns-Eisler-Platz – Ersatzhaltestelle Kreuzung Kannenstieg/Johannes-R.-Becher-Straße
    Pablo-Picasso-Straße – Ersatzhaltestelle Kreuzung Helene-Weigel-Str./Pablo-Picasso-Str.
    Kannenstieg

Folgende Haltestellen werden in Fahrtrichtung S-Bahnhof Neustadt bedient:

    Kannenstieg
    Hans-Grundig-Straße – Ersatzhalt Höhe Fußgängerbrücke
    Hanns-Eisler-Platz – Ersatzhalt Kreuzung Otto-Nagel-Str./Hanns-Eisler-Platz

Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 69. https://136165.seu2.cleverreach.com/c/47373077/68d30a9554-q8w1oq

Umleitung Nachtlinie N7: Neustädter See – Kannenstieg – Alter Markt

Die Nachtlinie N7 wird in Fahrtrichtung Alter Markt über die Straßen Kannenstieg und Loitscher Weg umgeleitet.

Folgende Haltestellen werden bedient:

    Kannenstieg
    Pablo-Picasso-Straße – alte Haltestelle in der Johannes-R.-Becher-Str.
    Hanns-Eisler-Platz – Ersatzhalt Kreuzung Kannenstieg/Johannes-R.-Becher-Straße
    Loitscher Weg – Kreuzung Loitscher Weg/Kannenstieg

Link zum Fahrplan der Nachtlinie N7. https://136165.seu2.cleverreach.com/c/47373078/68d30a9554-q8w1oq

Bisheriger Baufortschritt

Die Tiefbauarbeiten in der nördlichen Johannes-R.-Becher-Straße sind weitestgehend abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden aufwendig unterirdische Versorgungsleitungen verlegt und neu gebaut. Die neu angelegte Straße ist zwischen Hanns-Eisler-Platz und der neuen Wendeschleife für die Straßenbahn fertiggebaut. Auch die Fußwege auf der Westseite der Johannes-R.-Becher-Straße wurden neuerrichtet und dabei sparsame LED-Straßenleuchten verbaut. Aktuell wird das neue Straßenbahngleis verlegt und die Stromversorgung für die neue Trasse vorbereitet. Dazu werden neben den Schienen Gleichstromkabel verlegt.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg

Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau einer 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA <> Klosterwuhne an.

Mit der neuen Strecke wird erstmals das große Wohngebiet Kannenstieg mit über 5.000 Anwohnern an das Netz der Straßenbahn angeschlossen. Die neue Straßenbahnverbindung soll die bisher dort verkehrende Buslinie 69 ersetzen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier. https://136165.seu2.cleverreach.com/c/47373080/68d30a9554-q8w1oq

Quelle: https://136165.seu2.cleverreach.com/m/11931501/1488156-ab3ae21223d33e561c3648351b8212f6
« Letzte Änderung: 16. April 2020, 18:07:26 von NGT8D »

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Re: Bauabschnitt 6 - Ebendorfer Chaussee bis Kannenstieg
« Antwort #14 am: 16. April 2020, 21:46:35 »
Für mich liest sich die Grafik beim ersten Nachdenken so: Man hätte den 69 gern in beide Richtungen über den Loitscher Weg und die Straße Kannenstieg geschickt, aber es wird dort zu eng sein und es können sich keine Busse begegnen. Haltestellen gibt es jeweils in beide Richtungen, nur werden die Haltestellen in Gegenrichtung ausschließlich vom Nachtbus bedient.
Besonders verwirrend dürfte das an der Haltestelle Hanns-Eisler-Platz sein. Dort gibt es eine Hst. gegenüber der Hst Richtung Kannenstieg, nur hält der 69 Richtung Kastanienstraße ganz wo anders...

Interessant wird es dann auch sein, wie die Linienführung des 69 sein wird, wenn die Kreuzung Milchweg/Ebendorfer Ch. gesperrt ist. Allerdings ist dann in der Rechnung auch die Straßenbahnlinie 1, die einen SEV zum Ikea brauch. Ich denke mal, dass das kombiniert wird. Der Text liest sich zwischen den Zeilen so, dass die Stecke in den Sommerferien 2021 an das Bestandsnetz angeschlossen wird.

 

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