Autor Thema: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon  (Gelesen 28101 mal)

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #91 am: 31. Januar 2018, 06:23:10 »
Der im Bieterverfahren um den Brückenbau in Magdeburg unterlegene Baukonzern greift das Vergabeverfahren an.
Der Bau liegt auf Eis.


https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/verkehr-streit-um-bau-neuer-magdeburger-elbbruecke

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #93 am: 06. Februar 2018, 17:48:59 »
Rodungsarbeiten für „Ersatzneubau Strombrückenzug“

Ab Mittwoch, dem 7. Februar, beginnen die Baumfällarbeiten zur Herstellung der Baufreiheit für den Ersatzneubau des Strombrückenzuges. Begonnen wird die Rodung südwestlich der Zollbrücke, um dort Platz für die laufenden Kampfmittelsondierungen zu schaffen. Bereits seit November des vergangenen Jahres wird das Areal mit einer Fläche von etwa 78.000 Quadratmetern nach Kampfmitteln untersucht. Im Anschluss an die Baumfällungen wird die Kleingartenanlage „Zitadelle“ zurückgebaut.



Aufgrund der Größe des zukünftigen Baufeldes müssen auf dem gesamten Areal etwa 600 Bäume gefällt werden. Zudem wird im Zuge der Baufeldfreimachung auch der Strauchbewuchs auf allen Baufeldern des künftigen Brückenzuges entfernt. Zum Ausgleich der im Zuge der Baumaßnahme vorgesehenen Eingriffe in Natur und Landschaft wurden und werden parallel zum Bauvorhaben zahlreiche Ersatzpflanzungen durchgeführt.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März. Während der Arbeiten kann es punktuell zu Verkehrseinschränkungen und Beeinträchtigungen durch Baufahrzeuge kommen.

Quelle: http://www.magdeburg.de/Start/index.php?NavID=37.367&object=tx|37.17655.1&La=1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #94 am: 08. Februar 2018, 18:21:38 »
Der Strombrückenzug Magdeburg wird erweitert. Baumfäller schaffen dafür jetzt Platz.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/verkehr-baeume-fallen-in-magdeburg-fuer-bruecke

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #95 am: 14. Februar 2018, 06:29:24 »
Die Ausschreibung zum Bau der neuen Elbbrücke in Magdeburg muss nicht neu gestartet werden. Die Bieter haben ihre Angebote verlängert.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/streit-der-bieter-brueckenbauer-warten-in-magdeburg-bis-juni-ab

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #96 am: 01. März 2018, 21:05:09 »
Die Sanierung der Anna-Ebert-Brücke in Magdeburg geht trotz des Frostes weiter. Eine Heizung verhindert, dass die Bauteile auskühlen.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bauarbeiten-heizung-fuer-anna-ebert-bruecke-in-magdeburg

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #97 am: 03. März 2018, 20:01:52 »
Der Drohnenflug vom 08.02.2018 aus 80 Metern Höhe

http://www.panoramen.tib-md.de/180208-zoll+aeb/180208-zoll+aeb.html

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #98 am: 08. März 2018, 18:22:24 »
Im Bieterstreit um die Vergabe der Bauleistungen für die Magdeburger Elbbrücke wurde das Verfahren an das Bundeskartellamt abgetreten.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bieterstreit-bonn-entscheidet-ueber-magdeburger-bruecke

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #99 am: 20. März 2018, 16:54:01 »
Kampfmittelsuche entlang des „Ersatzneubaus Strombrückenzug“ bisher ohne Fund

Seit November 2017 werden die Bauflächen für den geplanten Ersatzneubau des Strombrückenzuges nach Blindgängern von Weltkriegsbomben und anderen möglichen Kampfmitteln wie Munitions- oder Waffenresten untersucht. Auf einer Fläche von etwa 78.000 Quadratmetern werden ca. 14.500 Bohrungen zwischen sechs bis zwölf Metern tief in die Erde gesetzt. Über die Hälfte dieser Tiefensondierungen wurden bereits durchgeführt und blieben bisher ohne Fund. Gearbeitet wird mit mehreren Bohrgeräten auf dem kleinen Werder, dem Werder und dem Heumarkt.



Die Tiefensondierungen werden im engen Raster in den Bereichen vorgenommen, in denen die zukünftigen Brückenbauwerke ihre Fundamente in den Baugrund absetzen sollen sowie auf den Flächen der neuen Straßenanbindungen. Dabei wird mit einer elektromagnetischen Sonde der umliegende Boden über die gesamte Bohrtiefe auf eisenhaltige Störkörper untersucht. Die bisherigen wenigen Verdachtspunkte, insgesamt drei an der Zahl, erwiesen sich als harmlose Schrottfunde.

Das gesamte Baufeld liegt im Abwurfgebiet der alliierten Truppen im 2. Weltkrieg. Somit muss dort mit Blindgängern gerechnet werden. Eine weitere Schwierigkeit auf den künftigen Bauflächen sind Fundamentreste und Aufschüttungen aus Kriegstrümmern. Nach dem Kriegsende 1945 wurde der Schutt der zerstörten Gebäude hauptsächlich auf Freiflächen in den Stadtrandbereichen wie auf dem Werder und dem Heumarkt abgeladen oder damit vorhandene Bombentrichter/ Explosionskrater verfüllt. Da diese Auffüllungen immer wieder auch Teile aus Stahlschrott enthalten und ebenso eisenhaltige Einschlüsse in gebrannten Tonziegeln die Sonden bei der Kampfmittelsuche ausschlagen lassen, werden diese Fremdkörper aus dem Boden entfernt.

Bei den Räumungen werden unter Aufsicht von entsprechend ausgebildetem Fachpersonal die oberen Meter Boden entnommen, das signalauslösende Material ausgesiebt und anschließend der saubere Boden wieder eingebracht. Bisher wurden dabei auf dem Heumarkt mehrere Munitionsteile sowie eine kleinere Stabbrandbombe gefunden und dem Kampfmittelräumdienst des Landes Sachsen-Anhalt übergeben.

Die derzeit laufenden Arbeiten werden auf den für den öffentlichen Verkehr nicht kritischen Teilflächen durchgeführt. Sperrungen der Straßen Am Winterhafen oder der Cracauer Straße wird es erst im Rahmen der eigentlichen Baumaßnahme zum Ersatzneubau geben. Der größte Teil der Tiefensondierungen kann bereits im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahme abgearbeitet werden. Geplant ist es, für alle im Vorfeld zu sondierenden Flächen noch im Frühjahr die Kampfmittelfreiheit bescheinigen zu können.

Quelle: http://www.magdeburg.de/Start/index.php?NavID=37.367&object=tx|37.17951.1&La=1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #100 am: 03. Mai 2018, 20:37:43 »
Im Streit um die Vergabe für den Bau einer neuen Elbbrücke hat Magdeburg vor der Vergabekammer verloren.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/verkehr-magdeburg-verliert-brueckenstreit

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #101 am: 04. Mai 2018, 13:39:13 »
Bietergemeinschaft Strabag/ Züblin darf Ersatzneubau Strombrückenzug nicht bauen

Sachstand Vergabeverfahren/Landeshauptstadt prüft Konsequenzen

Der Auftrag zum Ersatzneubau des Strombrückenzuges darf nicht an die Bietergemeinschaft Strabag/ Züblin gehen. Das hat die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt am 30. April 2018 entschieden. Dem war ein Vergabenachprüfungsantrag vorangegangen, den eine Bietergemeinschaft rund um den Baukonzern Hochtief eingereicht hatte. Mit dem Antrag wollte die Bietergemeinschaft Hochtief erreichen, dass der Auftrag nicht an ein Konsortium rund um die Bietergemeinschaft Strabag/ Züblin erteilt wird. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, welche Konsequenzen der Beschluss auf das Vergabeverfahren hat.

„In seinem Beschluss bescheinigt das Bundeskartellamt der Landeshauptstadt Magdeburg, eine gute Ausschreibung auf den Markt gebracht zu haben“, so Dr. Dieter Scheidemann, der für die Baumaßnahme zuständige Beigeordnete. Die Forderungen und Vorgaben der Landeshauptstadt seien maßvoll und nachvollziehbar gewesen, so das Bundeskartellamt. Dies sei aus wettbewerblicher Sicht zu begrüßen, da ein größerer Bieterkreis durch das Vergabeverfahren angesprochen worden ist, was einen breiten Wettbewerb ermöglicht habe.

Allerdings hat sich im Rahmen der Tiefenprüfung der für den Auftrag vorgeschlagenen Bietergemeinschaft durch die Vergabekammer herausgestellt, dass die Bietergemeinschaft unzulängliche Angaben zu den von ihr in der Vergangenheit bereits erbrachten Leistungen gemacht hat. Deswegen hat das Bundeskartellamt festgestellt, dass der Auftrag nicht an die von der Stadt vorgesehene Bietergemeinschaft gehen darf.

Quelle: http://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=987809
« Letzte Änderung: 04. Mai 2018, 13:41:29 von NGT8D »

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #102 am: 22. Mai 2018, 16:26:13 »
Weil die Tiefensondierung bei der Suche nach Kampfmitteln nicht ausreicht, setzt Magdeburg an der neuen Elbbrücke auf eine neue Methode.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/kampfmittelsuche-magdeburg-siebt-boden-an-elbbruecke-aus?utm_source=volksstimme_feeds&utm_medium=RSS

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #103 am: 22. Mai 2018, 16:27:26 »
Volumenräumung auf dem Werder für den „Ersatzneubau Strombrückenzug“

Seit der vergangenen Woche wird zur Herstellung der Kampfmittelfreiheit für den Ersatzneubau des Strombrückenzuges auf dem Werder eine neue Methode angewendet. Bei der sogenannten „Volumenräumung“ wird der Boden durch eine Siebanlage geschüttet, der grobe Schutt ausgesiebt und gleichzeitig eisenhaltige Körper, bei denen es sich um Kampfmittel handeln könnte, entnommen. Grund für die Methodenänderung ist der stark mit Ziegeln und Bauschutt durchsetzte Boden auf dem Werder in Tiefen bis zu vier Meter. Die bisher angewendete Methode der Tiefensondierung führte dort zu keinem Ergebnis.



Bei diesen Tiefenbohrungen wird der Boden mithilfe von Sonden in verrohrten Bohrlöchern auf eisenhaltige Fremdkörper untersucht. Durch die in dem Schutt jedoch auch immer enthaltenen Eisenschrottteile konnten Kriegsblindgänger nicht ausgeschlossen werden. Daher wurde die Methode nach wenigen Probebohrungen für den Werder verworfen. In gemeinsamer Abwägung möglicher Lösungen wurde vom planenden Büro, dem Kampfmittelräumdienst des Landes, der ausführen Firma und der Stadtverwaltung die sogenannte „Volumenräumung“ unter Einsatz einer Siebanlage als einzige Möglichkeit herausgearbeitet, um die Flächen von Kampfmitteln freimelden zu können.

Wegen der umfangreichen Massen, die hierfür auf dem Werder bewegt und behandelt werden müssen, wird dazu eine stationäre Siebanlage zum Einsatz kommen. Die ausgesiebten Schuttbestandteile werden anschließend in einer Brecheranlage mechanisch zerkleinert und vermischt mit dem Boden wieder vor Ort eingebaut. Auch die Brecheranlage wird stationär auf dem Werder eingerichtet. Zunächst werden diese Arbeiten nur in dem größeren Bereich des Baufeldes, westlich der Straße „Am Winterhafen“, stattfinden.

Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird aber auch der Boden im Baufeld an der Alten-Elbe, östlich der Straße „Am Winterhafen“, durchgesiebt werden müssen. Dafür wird eine zeitweilige Sperrung der Straße erforderlich. Dies kann allerdings erst erfolgen, wenn die Sperrung der Stadtparkstraße aufgehoben ist (voraussichtlich ab 30. Juni 2018) und wird etwa vier Wochen andauern. Insgesamt sind für die Arbeiten etwa 100 Arbeitstage angesetzt. Der tatsächliche zeitliche Umfang wird sich aber stark nach den tatsächlich angetroffenen Bodenverhältnissen richten.

Durch die große Anlagentechnik kann es im Zuge der Arbeiten immer wieder zu Lärm- und Staubentwicklung kommen. Die Beeinträchtigungen für die Anwohner werden sich aber jederzeit innerhalb der Vorgaben für innerstädtische Baustellen bewegen, die eine weitgehende Minimierung von Emissionen vorschreiben. So sind auch nächtliche Lärm- und Staubentwicklungen ausgeschlossen.

Hintergrund
Seit November vergangenen Jahres untersucht die Firma Schollenberger im Auftrag der Stadt die Bauflächen für den geplanten Strombrückenzug nach Blindgängern von Weltkriegsbomben und anderen Kampfmitteln wie Munitions- oder Waffenresten. Die Tiefensondierungen sind in allen Bereichen, die vor dem Baustart des eigentlichen Brückenbaus zugänglich waren, abgeschlossen.

Mit der jetzigen Volumenräumung steht dem späteren Baubetrieb in möglichst großen Bereichen der Baufelder ein kampfmittelfreier Boden, ohne größere störende Fremdkörper, zur Verfügung. Die zerkleinerten, wiederverfüllten Schuttanteile bieten sehr gute Voraussetzungen für die geplanten Bodenverdichtungen der späteren Brücken- und Straßenbauwerke. Das Vorgehen wurde mit dem Baugrundsachverständigen vereinbart und mit der Bodenschutzbehörde abgestimmt und dort bestätigt.

Quelle: http://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.18255.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #104 am: 23. Mai 2018, 06:23:33 »
Mit dem Bieterkrieg um die Vergabe der Bauleistungen für die Magdeburger Elbbrücke muss sich das Oberlandesgericht Düsseldorf befassen.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bieterkrieg-baustart-an-magdeburger-elbbruecke-ungewiss