Autor Thema: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon  (Gelesen 29528 mal)

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #105 am: 13. Juni 2018, 06:24:30 »
Genau jetzt war der Baustart für die neue Elbbrücke in Magdeburg geplant. Vermutlich werden die Brückenbauer aber erst 2019 anlanden.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bieterstreit-baustart-fuer-elbbruecke-magdeburg-erst-2019

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #106 am: 22. Juni 2018, 15:21:32 »
Volumenräumung auf dem Werder

Das neue Verfahren zur Kampfmittelsondierung auf dem Werder in Vorbereitung für den „Ersatzneubau Strombrückenzug“ ist in vollem Gange. Bei der sogenannten Volumenräumung wird mittels einer großen Siebanlage der Boden systematisch nach Kampfmitteln durchsucht. Eisenhaltige Teile werden mit einem eingebauten Magnetabscheider aussortiert und der „gefilterte“ Boden wieder eingebaut. Ein Drohnenflug aus der vergangenen Woche zeigt die aktuellen Arbeiten.

Im unteren Bereich des Bildes – also im westlichen Bereich des Werders – wurde das Boden-Kriegsschutt-Gemisch bis auf eine Höhe von etwa einem Meter über der Wasserlinie ausgebaut. Die so entstandene Grubensohle wurde mithilfe von Hand-Magnetsonden nach Kampfmitteln untersucht. Es wurden dort keine Weltkriegs-Blindgänger oder andere Überreste von Kampfmitteln gefunden.


Luftbild von der Volumenräumung auf dem Werder

Im oberen rechten Bereich des Bildes sind sowohl die Siebanlage als auch die Brecheranlage, die den ausgesiebten Schutt zerkleinert, zu erkennen. Erdreich und Ziegelbruch werden nach dem Verfahren wieder vermischt. Das Zwischenlager dafür ist oben links im Bild zu sehen. Der Boden wird anschließend lagenweise wieder eingebaut und verdichtet. Somit entsteht ein gleichmäßiger Baugrund für die späteren Arbeiten.

Die Kampfmittelfreiheit ist Grundvoraussetzung für den späteren Baubetrieb, um gefahrlos mit den Erdarbeiten für die Brückenbauwerke und Verkehrsanlagen der Strombrückenzugverlängerung beginnen zu können.

Quelle: https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.18449.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #107 am: 25. August 2018, 09:20:10 »
Die Anna-Ebert-Brücke in Magdeburg wird Ende August 2018 für zwei Tage voll gesperrt.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/sanierung-bruecke-in-magdeburg-wird-gesperrt

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #108 am: 05. September 2018, 06:31:49 »
Für die Modernisierung des Strombrückenzugs muss die Stadt Magdeburg nochmals zwölf Millionen Euro mehr berappen.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/kostensteigerung-strombrueckenzug-magdeburg-wird-noch-teurer

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #109 am: 22. September 2018, 09:04:36 »
Der Baustart der Strombrückenverlängerung in Magdeburg wird sich weiter verschieben. Grund dafür ist die Verlegung eines Gerichtstermins.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bieterstreit-baustart-an-strombruecke-magdeburg-geplatzt

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #110 am: 10. Oktober 2018, 18:19:04 »
Volumenräumung für den „Ersatzneubau Strombrückenzug“ beendet

Das seit Mai dieses Jahres angewendete Verfahren zur Herstellung der Kampfmittelfreiheit für den „Ersatzneubau Strombrückenzug“ ist beendet. Bei der sogenannten Volumenräumung wurden zahlreiche Munitions- und Waffenreste aus dem Boden gefördert. Darunter waren unter anderem Überreste von Gewehren, Revolvern oder Stabbrandbomben sowie Bomben- und Granatsplitter oder aber Infanteriemunition. Eine Bombe selbst wurde bisher nicht gefunden. Mit der beendeten Volumenräumung ist für den späteren Baubetrieb ein zu großen Teilen kampfmittelfreier Boden ohne größere störende Fremdkörper hergestellt.



Im November 2017 hatte die Kampfmittelsondierung auf den Bauflächen für den geplanten Ersatzneubau des Strombrückenzuges begonnen. Auf einer Fläche von etwa 78.000 Quadratmetern wurde zunächst ein Verfahren mit sogenannten Tiefensondierungen angewendet. Dabei wurde der Boden in den Bereichen, in denen die zukünftigen Brückenbauwerke ihre Fundamente in den Baugrund absetzen, sowie auf den Flächen der neuen Straßenanbindungen mithilfe einer elektromagnetischen Sonde auf eisenhaltige Störkörper untersucht. In einem engen Raster wurden mehr als 10.000 Bohrungen zwischen sechs und zwölf Meter tief in die Erde gebracht. An fünf Stellen schlug die elektromagnetische Sonde an. Diese sogenannten Anomalien stellten sich jedoch als ungefährlicher Schrott und nicht als Weltkriegsblindgänger heraus.

Da der Boden auf dem Werder stark mit Bauschutt, Ziegeln und Eisenschrottteilen durchsetzt war, erzielten die Sondierungsbohrungen auf großen Teilen des Untersuchungsgebietes jedoch keine aussagekräftigen Ergebnisse. Auf dem Kleinen Werder wurden die Tiefenbohrungen zudem durch die noch im Boden vorhandenen Grundmauern der alten Festungsanlagen behindert. Die alten Bauwerke mussten bis in eine Tiefe von etwa vier Metern freigelegt und der Boden während des Aushebens nach Kampfmitteln untersucht werden. Auf den Fundamenten der Zitadelle wurde dann mittels Handsondierungen und neben dem Bauwerk mithilfe von Sondierungsbohrungen die Kampfmittelfreiheit nachgewiesen. Ähnlich verhielt es sich auf dem Heumarkt. Dort verhinderten Gebäudereste der alten Friedrichstadt im Baugrund das planmäßige Sondieren der Flächen, sodass auch in diesem Bereich die Volumenräumung zum Einsatz kam.

Für das Verfahren wurde auf dem Werder eine stationäre Siebanlage mit Magnetabscheider-Anlage aufgebaut. Der Boden wurde ausgehoben, gesiebt und die eisenhaltigen Bestandteile entnommen. Ausgesiebte Schuttbestandteile wurden mit einer Brecheranlage mechanisch zerkleinert und vermischt mit dem Boden wieder vor Ort eingebaut. Zuvor war in einer abschließenden Messung noch die Sohle der Gruben auf Bombenblindgänger untersucht und somit auch die tieferen Schichten freigegeben worden.

Das gesamte Baufeld liegt im Abwurfgebiet der alliierten Truppen. Es besteht daher auch bei den noch zu untersuchenden Restflächen die Möglichkeit, auf Kampfmittel zu treffen. Deshalb werden die Kampfmitteluntersuchungen in der baubegleitenden Phase des „Ersatzneubaus Strombrückenzug“ fortgeführt, da einige Bereich derzeit noch nicht erreichbar sind. Dies betrifft insbesondere Teile der Turmschanzenstraße und der Straße zum Winterhafen, die erst nach dem Baustart gesperrt werden und deren Oberfläche erst dann geöffnet wird.

Hintergrund

Nach Kriegsende wurde der Schutt der zerstörten Gebäude hauptsächlich auf Freiflächen in den Stadtrandbereichen wie auf dem Werder und dem Heumarkt abgeladen oder damit vorhandene Bombentrichter/ Explosionskrater verfüllt. Probesondierungen und -grabungen zeigten, dass diese Auffüllungen bis zu fünf Meter tief reichten. Der in dem Boden enthaltene Stahlschrott sowie auch eisenhaltige Einschlüsse in gebrannten Tonziegeln ließen die Sonden immer wieder ausschlagen, sodass die Volumenräumung zum Einsatz kam.

Quelle: https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.18996.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #111 am: 15. Oktober 2018, 08:07:25 »
Wegen Bauarbeiten ist die Anna-Ebert-Brücke in Magdeburg in der Nacht zu Freitag voll gesperrt.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/anna-ebert-bruecke-bruecke-in-magdeburg-wird-gesperrt

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #112 am: 05. November 2018, 17:06:06 »
Die Erweiterung der Strombrücke in Magdeburg wird 119 Millionen Euro kosten.
OB Trümper sieht den Grund für die hohen Kosten beim Land.


https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/finanzen-magdeburger-brueckenbau-sorgt-fuer-kritik