Autor Thema: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon  (Gelesen 42685 mal)

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #135 am: 20. November 2019, 22:15:10 »
Nunmal nicht so pessimistisch, Ditmar! Es kann ja auch mal was klappen. Ich freue mich jedenfalls, dass es überhaupt endlich losgeht.

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #136 am: 29. November 2019, 13:37:47 »
Wie die Landesauptstadt Magdeburg auf ihrer Facebookseite mitteilte, wird es jetzt offenbar konkret mit den Bauarbeiten:

Zitat
Straße Am Winterhafen für vier Jahre vollgesperrt
Ab 2. Dezember für den „Ersatzneubau Strombrückenzug“

Ab kommendem Montag, den 2. Dezember 2019, wird die Straße Am Winterhafen südlich der Anna-Ebert-Brücke für vier Jahre vollgesperrt. Grund ist der Beginn der Arbeiten für das Großbauprojekt "Ersatzneubau Strombrückenzug". Die Umleitung erfolgt über den Kleinen Werder, den Kleinen Stadtmarsch, die Stadtparkstraße und dann über den Seilerweg.

Die Sperrung der Straße Am Winterhafen südlich der Anna-Ebert-Brücke erstreckt sich gemäß Planfeststellungsbeschluss über die gesamte Bauzeit des Großbauvorhabens. Der neue Brückenzug wird künftig durch diesen Bereich verlaufen. Die Anbindung der bestehenden Straße Am Winterhafen erfolgt dann ab 2023 über die neuen Brücken.

Weitere Baustelleninfos gibt es unter: http://www.movi.de/
Quelle: https://www.facebook.com/Landeshauptstadt.Magdeburg/photos/a.152658138115964/2542388929142861/?type=3&theater

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #138 am: 19. Dezember 2019, 18:07:57 »
Statische Sicherung der Anna-Ebert-Brücke abgeschlossen

Die seit 2016 andauernde statische Notsicherung der denkmalgeschützten Anna-Ebert-Brücke kann wie geplant Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. In einem symbolischen Akt wurde am 19. Dezember der letzte der rund 130 Quer-Anker zur Horizontalverspannung der Gewölbe gespannt. Die Brücke steht somit bis zu Fertigstellung der Strombrückenverlängerung weiterhin als Baubehelfsbrücke zur Verfügung.





Arbeiten können wie geplant beendet werden

Neben den zahlreichen Querverspannungen – 12 je Gewölbebogen – wurden an den insgesamt elf Kunststeingewölben sämtliche Fugen und unzählige Klinker erneuert. Jedes einzelne Gewölbe weist fast drei Kilometer an Fugen auf. Zum Verfüllen von Hohlräumen und Rissen wurden sogenannte Rasterinjektionen, durchgeführt – 2.600 je Gewölbe.

Die statische Sicherung der 1882 erbauten und denkmalgeschützten Brücke ist damit abgeschlossen. Ungeachtet dessen werden die Arbeiten an den Nebenbauteilen, an den Pfeilern und an der Bauzier noch bis voraussichtlich Ende 2020 dauern. Diese Arbeiten beinhalten weitere Rasterinjektionen, Fugenerneuerungen oder den Austausch von Steinen an den Pfeilerschäften und Gewölbestirnringen. Allein je Pfeiler kommen weitere 1,3 Kilometer an Fugen und 900 Bohrungen hinzu.

Zudem wird die funktionale bzw. normale Bauzier rekonstruiert und saniert. Die Pfeilervorköpfe erhalten eine Bleiabdeckung, die Winkel-Stützwand auf der Nord-West-Seite wird gesichert, die kombinierten Fahrleitungs- und Straßenbeleuchtungsmasten sowie deren Fundamente werden erneuert, ebenso wie die Fahrleitungsanlage.


: Die Bauzier, wie dieser Stein, ist ein typisches Merkmal der denkmalgeschützten Anna-Ebert-Brücke


: Insgesamt gibt es 11 Gewölbebögen an der Anna-Ebert-Brücke


: 12 Querverspannungen, 3 Kilometer an Fugen und 2.600 Injektionsbohrungen je Gewölbebogen

Einschränkungen bleiben bis zur Strombrückenverlängerung

Die gegenwärtigen Einschränkungen im Straßenverkehr, wie das Begegnungsverbot von Straßenbahnen und deren Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 Kilometer pro Stunde sowie 30 Kilometer pro Stunde für den Kfz-Verkehr sowie die Sperrung für den Kfz-Verkehr über 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse bleiben bestehen. Auch der vorhandene hölzerne Fuß- und Radwegsteg unter der Brücke bleibt vorerst geschlossen.

Erst wenn der zurzeit noch über die Anna-Ebert-Brücke laufende Verkehr auf der neuen Strombrückenverlängerung rollt, kann die Oberseite des denkmalgeschützten Bauwerks bearbeitet und das ursprüngliche Erscheinungsbild wiederhergestellt werden.

Der Baustellenabschnitt in der Straße Am Winterhafen kann in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel von Fußgängern und Radfahrern passiert werden.

Am Abend des 19. Dezember  bis einschließlich 6. Januar steht damit ein weiterer Zugang in den Stadtpark zur Verfügung. Grund ist die Weihnachtspause bei der Suche nach Kampfmitteln in dem dortigen Bereich. Für den Kfz-Verkehr ist dieser Straßenabschnitt aber weiterhin gesperrt.

Hintergrund der Instandsetzung

Das Hochwasser von 2013 hat schwere Schäden am Tragwerk der Brücke hinterlassen. Aufgrund des „statischen Totalschadens“ mussten zur Aufrechterhaltung des Verkehrs Sondermaßnahmen getroffen werden. Bereits seit Juli 2015 ist die Brücke für den Schwerverkehr gesperrt. Es dürfen nur noch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 7,5 Tonnen die Brücke befahren. Für Straßenbahnen gilt ein Begegnungsverbot auf dem Bauwerk. Sie dürfen die Brücke nur mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit von maximal 10 Kilometer pro Stunde überqueren, Kraftfahrzeuge haben eine Beschränkung von 30 Kilometer pro Stunde.

In einer ersten Bauphase im Jahr 2016 konnte mit der statischen Notsicherung der Gewölbe begonnen werden. Seit Juli 2017 laufen mit Beginn der zweiten Bauphase die Arbeiten an dem restlichen Bauwerk. Auch nach Abschluss dieser Arbeiten bleiben die Verkehrseinschränkungen bestehen.

Erst mit Fertigstellung des Ersatzneubaus Strombrückenzug kann die Oberseite der Brücke instandgesetzt und abgedichtet werden. Das ist notwendig, da sonst die Dauerhaftigkeit der derzeit laufenden Arbeiten nicht gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang ist auch die Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes der Anna-Ebert-Brücke vorgesehen.

Quelle: https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.21790.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #139 am: 16. Januar 2020, 17:56:01 »
Der Bau soll im Oktober 2017 beginnen und Ende 2020 beendet sein.
Es soll insgesamt 5 Bauphasen mit unterschiedlichen Sperrungen und Verkehrsführungen geben.

Während der 1. Phase soll es noch keine Einschränkungen für den Straßenbahnverkehr geben
Während der Bauphasen 2 bis 4 wird keine Straßenbahn über den Strombrückenzug fahren. (Dauer für alle 3 Phasen: ca. 17 Monate)
Zusätzlich wird keine Bahn während der 2. Phase nach Cracau fahren. (Dauer: 6-8 Wochen während der Fußballspielpause)
Während der 3. und 4. Phase werden die Bahnen von Cracau über Arenen und Nordbrückenzug umgeleitet. (Dauer: ca. 15 Monate)
Ab der 5. Phase fahren die Bahnen über die neue Brücke.

Quelle und weitere Infos: http://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=225025&voselect=119597

Auch wenn das schon etwas älter ist, hole ich es mal hoch.
Der der Artikel soll wohl von heute sein, definitiv ist er aber nicht sehr alt, da bereits die Straßensperrung Am Winterhafen erwähnt wird:
https://www.magdeburg.de/index.php?NavID=37.1441

Im Großen und Ganzen sind die Bauphasen noch die, wie sie vor 3 Jahren angedacht waren, es gibt aber im Detail bereits Änderungen/Konkretisierungen:
Bei den folgenden Daten gehe ich davon aus, dass der Zeitplan eingehalten wird, und die einzelnen Bauabschnitte direkt aneinander anschließen:

Phase 1: Dauer 18 Monate, keine Einschränkung für die Straßenbahn. Januar 2020 - Juli 2021.
Phase 2.1: Dauer 7 Wochen, die Strecke nach Cracau ist abgeklemmt, zu den Arenen kann aber gefahren werden. Juli/August 2021
Phase 2.2: Dauer 2 Wochen, beide Strecken sind abgeklemmt. August 2021
Phase 3+4 (Unterscheidet sich nur für den MIV): Dauer in Summe ca. 15 Monate, Verbindung Heumarkt - Innenstadt abgeklemmt, Cracau - Arenen bereits in Betrieb: September 2021 - November 2022
Phase 5: (noch Restarbeiten für den MIV): Dauer 3 Monate, alle Verbindungen sind in Betrieb: Dezember 2022 - Februar 2023

Bemerkenswert ist, dass es mit dem Text nicht übereinstimmt:
Zitat
Voraussichtlich vier Jahr wird an dem Großprojekt gearbeitet, sodass Ende 2023 der Verkehr auf den neuen Brücken rollen soll.

Aus meiner Sicht sind vor allem die Phasen 2.1 und 2.2. interessant. Ich glaube nicht dass die - wie von mir abgezählt - in den Sommerferien 2021 stattfinden werden (und kurz davor/danach), sondern eher 2022 zum gleichen Zeitraum. Dem entsprechend sind auch die weiteren Phasen ein Jahr später dran...
Ich bin gespannt.

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #140 am: 29. Januar 2020, 17:30:31 »
Rüttelstopfsäulen für den neuen Strombrückenzug

Auf dem Kleinen Werder und im Winterhafen werden ab Anfang Februar sogenannte Rüttelstopfsäulen in den Boden eingebracht. Der Baugrund der künftigen Verkehrsflächen im Nahbereich des neuen Brückenzuges soll so verbessert werden und das Risiko des späteren Setzens des Bauwerks verringern. Die Arbeiten verursachen Lärm und Vibrationen, die sich aber im zulässigen Rahmen für innerstädtische Baustellen bewegen. Später erfolgt diese Baumaßnahme auch im Bereich Heumarkt.



Vorrangiges Ziel der Baugrundverbesserung sind die Homogenisierung des Untergrunds und die Verfüllung gegebenenfalls vorhandener Hohlräume, zum Beispiel innerhalb von Auffüllungen aus Kriegsschutt. Durch die Festigung des Baugrundes wird das spätere Setzungsrisiko verringert.

Die Arbeiten westlich der geplanten Brücke über die Zollelbe auf dem Kleinen Werder sowie zwischen den Brückenbauwerken am Winterhafen werden etwa vier Monate in Anspruch nehmen.

Die Baugrundverbesserung auf dem Heumarkt – östlich der geplanten Brücke über die Alte Elbe im Bereich des Gleisdreiecks – wird im Sommer 2020 beginnen.

Hintergrund zum Bauverfahren

Bei dem Verfahren der Rüttelstopfverdichtung (Tiefenverdichtung) im Trockenverfahren werden sogenannte Schleusenrüttler durch Vibration bis sechs Meter tief in den Boden getrieben. Der dadurch verdrängte Boden wird durch tragfähigen und lagenweise verstopften Kies ersetzt. Die Rüttelstopfsäulen werden je nach späterer Nutzung der jeweiligen Fläche in einem Raster von 1,75 bis 2,75 Meter im Boden eingebaut. Insgesamt sollen auf einer Fläche von etwa 17.000 Quadratmetern rund 6.000 Rüttelstopfsäulen in den Boden gebracht werden.

Quelle: https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.21955.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #141 am: 21. Februar 2020, 06:48:10 »
Spatenstich: Offizieller Baustart für den Strombrückenzug

Am 24. Februar wird der 1. Spatenstich für das Großbauvorhaben „Ersatzneubau Strombrückenzug“ vollzogen. Zum feierlichen Baubeginn ab 11 Uhr sind alle Bürger*innen herzlich auf die Baustelleneinrichtungs-Fläche Zitadelle (Zugang im Bereich Messeplatz) eingeladen. Am symbolischen Spatenstich nehmen u.a. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Verkehrsminister Thomas Webel sowie Jörg Laue von Hochtief Infrastructure als Vertreter der Bau-Arge teil.



Nach dem im Januar 2018 beginnenden Bieterstreit im Vergabeverfahren um den neuen Brückenzug beschloss der Magdeburger Stadtrat im Juni 2019, dass die Bietergemeinschaft um Hochtief mit dem Großbauprojekt beauftragt wird. Die sogenannte Bau-Arge setzt sich zusammen aus den Unternehmen Hochtief, SEH und Kemna, die im Projekt jeweils unterschiedliche Aufgaben zum Ingenieurbau der neuen Brücken, zum Stahlbau sowie zum Straßen- und Tiefbau übernehmen. Auf Seiten der Auftragnehmer sind neben der Landeshauptstadt Magdeburg die SWM/ AGM sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung vertreten.

Bereits im vergangenen Jahr sind bauvorbereitende Arbeiten angelaufen, so wurde zum Beispiel die gesamte Fläche der Baustelle eingerichtet. Im laufenden Monat wurde zudem damit begonnen, mit Rüttelstopfsäulen den Baugrund zu verbessern. Die Rüttler – die Baugeräte zum Setzen dieser Rüttelstopfsäulen – sind derzeit auf der Fläche an der Zitadelle im Bereich der künftigen Stadtparkstraße im Einsatz. Für den feierlichen ersten Spatenstich werden diese Arbeiten kurz pausieren.

Der Zugang zur Baustelleneinrichtungs-Fläche Zitadelle erfolgt über den Messeplatz. Dort stehen auch Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Bildergalerie der Visualisierung


: Neue Pylonbrücke über die Alte Elbe © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Gesamter Brückenzug inklusive bestehender Strombrücke über die Stromelbe © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Künftige Gestaltung und Verkehrsführung am Heumarkt © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Anna-Ebert-Brücke (links) und neue Pylonbrücke (rechts) © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Anna-Ebert-Brücke mit Pylonbrücke im Hintergrund © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Neue Umfeldgestaltung am Heumarkt © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Neue Zufahrt zur Straße Am Winterhafen © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Platz zwischen Anna-Ebert-Brücke (rechts) und neuer Pylonbrücke (links) © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Neue Haltestelle Zollhaus vor der neuen Pylonbrücke © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Künftige Verkehrsführung mit neuer Zufahrt zum Stadtpark © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Bereich zwischen Anna-Ebert-Brücke (links) und Pylonbrücke (rechts) © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Bereich zwischen einhüftigem Rahmen (links) und Zollbrücke (rechts) © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Bereich zwischen Zollbrücke (links) und einhüftigem Rahmen (rechts) © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Draufsicht auf den neuen Brückenzug in Richtung Innenstadt © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH


: Draufsicht auf den neuen Brückenzug über Zollelbe und Alte Elbe © Leonhardt, Andrä und Partner sowie AI.STUDIO GmbH

Quelle: https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=255&FID=37.22119.1&object=tx%2C698.6.1

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #143 am: 24. Februar 2020, 16:16:41 »
Am Montag wurde in Magdeburg der Spatenstich für die neue Elbbrücke vollzogen

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/spatenstich-reges-interesse-an-magdeburger-brueckenbau

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #144 am: 24. Februar 2020, 16:56:12 »
Spatenstich: Offizieller Baustart für den Strombrückenzug

Das Großbauvorhaben „Ersatzneubau Strombrückenzug“ ist am 24. Februar mit dem symbolischen ersten Spatenstich offiziell in die Bauphase gestartet. Oberbürgermeister Dr. Trümper, Verkehrsminister Webel sowie der Vertreter der Bau-Arge Jörg Laue von Hochtief Infrastructure konnten zahlreich erschienene interessierte Gäste begrüßen. Auch das Wetter blieb, im Gegensatz der vorherigen Tage, angenehm trocken und windstill und gestaltete den abschließenden Aufenthalt an der Gulaschkanone kurzweilig und angenehm.



Logistische Herausforderung für enorme Entlastung notwendig

    „Ich freue mich sehr, dass der Bau der dringend benötigten Elbquerung endlich beginnen kann“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper während des feierlichen Baubeginns.

Die Errichtung der Pylonbrücke als Ersatzbau für die beim verheerenden Hochwasser 2013 stark beschädigten Anna-Ebert-Brücke sei längst überfällig, so der Oberbürgermeister. Der Neubau ist hochwassersicher, leistungsfähig und zukunftsorientiert.

Er wies zudem darauf hin, dass die Magdeburger Bevölkerung während einzelner Bauphasen zwar mit Straßensperrungen und Umleitungen zu rechnen habe; dafür aber für alle Beteiligten nach der Fertigstellung eine enorme Entlastung eintrete:

    „Die Errichtung des Ersatzneubaus ist für viele Bürger*innen und insbesondere für die Anwohner eine große logistische Herausforderung. Durch eine langfristige Verkehrsplanung werden wir aber auch diese Herausforderung gemeinsam meistern. Am Ende der Baumaßnahme wird uns ein Strombrückenzug zur Verfügung stehen, der dem hohen Verkehrsaufkommen einer modernen Landeshauptstadt gerecht wird und vor allem hochwassersicher ist.“


: Verkehrsminister Thomas Webel, Oberbürgermeister Dr. Trümper und Jörg Laue von Hochtief Infrastructure zielgenau beim ersten Spatenstich


: v.l.n.r.: Rolf Quickenstedt (Kemna),Uwe Heiland (SEH), Chief Financial Officer Jörg Laue (Hochtief Infrastructure), Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Minister für Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel


: Der Einladung zum symbolischen Spatenstich folgten zahlreiche Gäste und Medienvertreter

Auch Verkehrsminister Thomas Webel betonte die Bedeutsamkeit der Erweiterung der Strombrücke:

    „Heute ist ein guter und wichtiger Tag für Magdeburg, an dem nun endlich mit dem Bau einer weiteren leistungsfähigen Elbquerung begonnen werden kann“, sagte Webel beim feierlichen ersten Spatenstich.

Der Strombrückenzug sei sowohl für den innerstädtischen als auch für den überregionalen Verkehr von großer Bedeutung. Er binde Ostelbien ans Zentrum an, müsse dabei den öffentlichen Nahverkehr aufnehmen und zugleich große Verkehrsmengen aus dem Umland flüssig durch die Landeshauptstadt führen.

    „Der Bau dieser wichtigen Ost-West-Achse ist sehr anspruchsvoll; nicht zuletzt, da hier an der Elbe naturschutzfachlichen Belangen in besonderer Weise Rechnung getragen werden muss“, unterstrich Webel die großen Herausforderungen für Planer*innen und Bauleute der neuen Elbquerung.


: Die Gesamtbauzeit des Projektes soll etwa vier Jahre betragen - Ende 2023 soll der Verkehr auf den neuen Brücken rollen


: Das Projekt ist zunächst eine logistische Herausforderung, sorgt nach Abschluss aber für eine enorme Entlastung


: Nach dem offiziellen Baustart stand Oberbürgermeister Dr. Trümper in Interviews Rede und Antwort (hier: MDF1)


: Das Medieninteresse an einem Interview mit Oberbürgermeister Dr. Trümper war sehr hoch


: Der neue Strombrückenzug wird eine Pylonbrücke: volksläufig auch als Hängebrücke bekannt. Berühmte Beispiele dafür sind die Brooklyn Bridge in New York und die Golden Gate Bridge in San Francisco


: Bei teilweise sonnigem Himmel und einem, wie an den Fahnen im Hintergrund erkennbaren, leichten Wind lockte es zahlreiche Besucher zum offiziellen Baustart des neuen Strombrückenzuges

Nach dem im Januar 2018 beginnenden Bieterstreit im Vergabeverfahren um den neuen Brückenzug beschloss der Magdeburger Stadtrat im Juni 2019, dass die Bietergemeinschaft um Hochtief mit dem Großbauprojekt beauftragt wird. Die sogenannte Bau-Arge setzt sich zusammen aus den Unternehmen Hochtief, SEH und Kemna, die im Projekt jeweils unterschiedliche Aufgaben zum Ingenieurbau der neuen Brücken, zum Stahlbau sowie zum Straßen- und Tiefbau übernehmen. Auf Seiten der Auftraggeber sind neben der Landeshauptstadt Magdeburg die SWM/ AGM sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung vertreten.

Bereits im vergangenen Jahr sind bauvorbereitende Arbeiten angelaufen, so wurde zum Beispiel die gesamte Fläche der Baustelle eingerichtet. In diesem Monat wurde zudem damit begonnen, mit Rüttelstopfsäulen den Baugrund zu verbessern. Die Rüttler – die Baugeräte zum Setzen der Rüttelstopfsäulen – sind derzeit auf der Fläche an der Zitadelle im Bereich der künftigen Stadtparkstraße im Einsatz. Für den feierlichen ersten Spatenstich hatten diese Arbeiten kurz pausiert.

Hintergrund zum Großbauprojekt „Ersatzneubau Strombrückenzug“

Der sogenannte „Strombrückenzug“ setzt sich zusammen aus der Neuen Strombrücke (erbaut 1965), der Zollbrücke (erbaut 1882) und der Anna-Ebert-Brücke (erbaut 1882). Er führt über die Stromelbe, Zollelbe und Alte Elbe. Bereits in den 1970er und 1990er Jahren gab es immer wieder Ideen für einen neuen Brückenzug, indem die bestehende Neue Strombrücke durch einen weiteren Bau ergänzt werden sollte.

Erst das Hochwasser im Jahr 2013 führte zu der Entscheidung des Stadtrates vom 9. September 2013, diese lang geplante Vision in die Tat umzusetzen. In dem Beschluss wurde der Pylonvariante als Querung über die Alte Elbe der Vorrang gegeben. Das Großbauvorhaben „Ersatzneubau Strombrückenzug“ umfasst neben dem Ersatzneubau der Pylonbrücke über die Alte Elbe auch die Sanierung der bestehenden Neuen Strombrücke und die Errichtung einer neuen Brücke über die Zollelbe als Rahmenbauwerk. Pylonbrücken sind im Volksmund auch unter dem Namen Hängebrücken bekannt.

Berühmte Beispiele für Pylonbrücken sind unter anderem die Brooklyn Bridge in New York und die Golden Gate Bridge in San Francisco.

Informationen zur Verkehrsplanung

Die Gesamtbauzeit des Projektes soll etwa vier Jahre betragen, sodass Ende 2023 der Verkehr auf den neuen Brücken rollen soll. Bis dahin sind in verschiedenen Verkehrsphasen Sperrungen und Umleitungen vorgesehen. Das betrifft zunächst die Straße Am Winterhafen, die seit Dezember 2019 für die komplette Bauzeit vollgesperrt ist. Weitere Sperrungen betreffen ab etwa Anfang 2022 den Heumarkt, der im Rahmen der Baumaßnahme umgestaltet wird, sowie die Neue Strombrücke ab etwa Mitte 2022. Das bestehende Bauwerk über die Stromelbe muss umfassend saniert werden und wird daher für rund neun Monate vollgesperrt. Der Kfz-Verkehr wird in dieser Zeit über die Stadtparkstraße und die Sternbrücke umgeleitet; für Fußgänger*innen und Radfahrende wird im Baustellenbereich eine kleine Behelfsbrücke eingerichtet.

Quelle: https://www.magdeburg.de/Start/index.php?NavID=37.459.1&object=tx|37.22119.1&La=1&

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #145 am: 24. Februar 2020, 19:21:27 »
Drei SPATEN für ein HALLELUJA | Erster Spatenstich für den neuen Strombrückenzug


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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #146 am: 28. Februar 2020, 14:50:23 »
#standpunktOB: Spatenstich für den Ersatzneubau des Strombrückenzuges


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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #147 am: 28. Februar 2020, 21:52:05 »
Und der OB erwähnt mit keiner Silbe die Straßenbahn...

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Re: Verlängerung der Strombrücke: Jetzt doch mit Pylon
« Antwort #148 am: 22. Juli 2020, 06:07:27 »
Ende 2020 soll der erste Teil der Sanierung der Anna-Ebert-Brücke Magdeburg abgeschlossen sein.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/verkehrsbau-schlussspurt-unter-magdeburger-ebertbruecke

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