Autor Thema: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr  (Gelesen 8101 mal)

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neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« am: 19. September 2013, 06:29:33 »
Busfahrer beraten über neuen Streik


Rund 50 Busfahrer sind über die MVB-Tochter MVG beschäftigt. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen droht nun ein neuer Streik im
öffentlichen Personennahverkehr. Ein Termin steht dafür noch nicht fest.

Magdeburg l Die Verhandlungen zwischen Magdeburger Verkehrsgesellschaft (MVG) - eine einhundertprozentige Tochter der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) - und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind erneut gescheitert. Wie MVG-Geschäftsführer Andrej Kirschbaum informiert, habe die MVG ihr Angebot verbessert und eine Gesamtlohnsteigerung von acht Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren vorgeschlagen. "Trotz des nochmals aufgestockten Gesamtangebots sieht Verdi derzeit keine Grundlage für weitere Gespräche", sagt der MVG-Geschäftsführer. Von der Gewerkschaft sei kein Entgegenkommen zu spüren gewesen, um den Tarifkonflikt beizulegen.

Differenz in den Rechnungen der Tarifparteien

Etwas anders sieht Gerd Doepelheuer, Landesbezirksfachbereichsleiter Verkehr bei Verdi, die Lage: "Von acht Prozent kann keine Rede sein. Es handelt sich nur um sechs Prozent." Auf weitere Forderungen bezüglich der MVG-Mitarbeiter wie verbesserte Regelungen im Schichtdienst sowie eine Erhöhung des Urlaubs sei der Arbeitgeber gar nicht eingegangen. Gerd Doepelheuer erklärt: "Unser Hauptziel ist, dass die Einkommensschere von 30 Prozent zwischen den Beschäftigten der MVB und der MVG geschlossen wird. Denn die Busfahrer der MVG verrichten genau die gleiche Arbeit."

24-stündiger Ausstand ist laut Verdi "eine Variante"

Am kommenden Dienstag werden die Gewerkschafter mit den Mitarbeitern der MVG beraten. Doepelheuer: "Da wird ein neuer Streik auf jeden Fall ein Thema sein." Bereits am Morgen des 12. Juli hatten die rund 50 MVG-Mitarbeiter für einige Stunden gestreikt.

Das hatte zu zahlreichen Ausfällen im Fahrplan jener Magdeburger Buslinien geführt, auf denen die bei der MVG beschäftigten Busfahrer eingesetzt sind.

Zwar werde die Gewerkschaft dem Arbeitgeber nach der Beratung am Dienstag die Gelegenheit geben, mit einem neuen Angebot an den Verhandlungstisch zurückzukehren - falls dies nicht geschehe, sei ein kurzfristig bekanntgegebener weiterer Warnstreik in einem wesentlich höheren Umfang möglich. Gerd Doepelheuer sagt: "Ein 24-Stunden-Streik wäre dann eine denkbare Variante."

Busfahrer der MVG sind neben Fahrern der Muttergesellschaft unter anderem auf den MVB-Linien 51, 52, 53, 56, 57, 59, 71, 73 im Einsatz.

« Letzte Änderung: 19. September 2013, 06:31:55 von NGT8D »

Offline Stammfahrgast

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #1 am: 25. September 2014, 21:27:54 »
Auf der Facebook-Fakeseite des „Ordnungsamt Machteburg“  wurde die Falschmeldung verbreitet, dass die MVB am Freitag, 26.9.2014, 13 Uhr bestreikt wird.
https://www.facebook.com/oamtmd

Auch eine Fakeseite der MVB wurde erstellt.
http://mvb.mfkw.de/news/

Radio SAW hat diese Falschmeldung zwischenzeitlich auch verbreitet.

Offline Stammfahrgast

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #2 am: 22. Januar 2016, 08:42:31 »

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #3 am: 23. Januar 2016, 10:22:18 »
Gewerkschaft bestreikt Bus-Tochter der MVB

Die Gewerkschaft ver.di bestreikt heute, am 22. Januar 2016 im Zeitraum von 05.00 Uhr bis 08.30 Uhr die Magdeburger Verkehrsgesellschaft mbH (MVG), ein Tochterunternehmen der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG.

Der Streik hat Auswirkungen auf den Busbetrieb der MVB. Die MVG fährt im Auftrag der MVB fast die Hälfte der gesamten Busleistung im Linienverkehr. Es kann somit bis 08.30 Uhr auf allen Buslinien der MVB zu Fahrtausfällen kommen, welche nicht durch die MVB kompensiert werden können.

Hintergrund für den Streik sind laufende Tarifverhandlungen.
Die MVB bedauert die Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste sehr.

Quelle: http://www.mvbnet.de/gewerkschaft-bestreikt-bus-tochter-der-mvb/


Tarifverhandlungen: Bus-Tochter der MVB bestreikt

Die Gewerkschaft ver.di hat heute, am 22. Januar 2016 im Zeitraum von 04.45 Uhr bis 08.30 Uhr die Magdeburger Verkehrsgesellschaft mbH (MVG), ein Tochterunternehmen der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB), bestreikt. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen.

Derzeit befinden sich die Geschäftsführung der MVG und die Gewerkschaft ver.di in Verhandlungen über den Haustarifvertrag der MVG.
Nach der letzten Verhandlungsrunde am 21. Januar hat ver.di die Gespräche unterbrochen und die Mitarbeiter der MVG zu einem knapp vierstündigen Warnstreik aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert für die Mitarbeiter der MVG die Übernahme des Tarifvertrags Nahverkehr Sachsen-Anhalt, der auch bei der Muttergesellschaft MVB gültig ist.
Ulf Kazubke ist Geschäftsführer der MVG und sagt: „Aus betriebswirtschaftlichen und betriebsablauftechnischen Gründen ist diese Forderung kurz und mittelfristig nicht umsetzbar. Wir haben der Gewerkschaft aber ein Gegenangebot unterbreitet, das eine Lohnsteigerung von insgesamt 20 %, gestaffelt über drei Jahre, vorsieht.“

Nach dem Streik zeigten sich beide Parteien weiter gesprächsbereit. „Wir haben ver.di aufgefordert, zurück an den Verhandlungstisch zu kommen. Weitere Streiks soll es vorerst nicht geben“, so Ulf Kazubke.

Der Warnstreik hatte Auswirkungen auf den Busbetrieb der MVB. Die MVG fährt im Auftrag der MVB fast die Hälfte der gesamten Busleistung im Linienverkehr. Es kam somit auf allen Buslinien der MVB zu Fahrtausfällen, die nicht durch die MVB kompensiert werden konnten.

Die MVB bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste sehr.

Quelle: http://www.mvbnet.de/tarifverhandlungen-bus-tochter-der-mvb-bestreikt/

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #4 am: 23. Januar 2016, 10:22:59 »
 Warnstreik legt Busverkehr lahm

 Mit einem unangekündigten Warnstreik legten die Busfahrer der MVB-Tochter MVG am Freitag den Busverkehr in Magdeburg lahm.

http://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/20160123/mehr-lohn-warnstreik-legt-busverkehr-lahm

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #5 am: 25. September 2020, 16:16:21 »
Gewerkschaft bestreikt am Dienstag Magdeburger Verkehrsbetriebe



Eingeschränkter Linienbetrieb im gesamten Stadtgebiet

Für Dienstag, den 29. September 2020, hat die Gewerkschaft ver.di zu bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. Dies hat auch Auswirkungen auf die MVB. Es kann deswegen zu erheblichen Einschränkungen im Linienangebot kommen.

Darüber informieren wir aktuell in unseren Verkehrsmeldungen https://www.mvbnet.de/fahrinfo/verkehrsmeldungen/, u.a. auf www.mvbnet.de, oder auch über Twitter.

Die Dauer des Streiks ist nicht bekannt. Wir sind bemüht, den Linienbetrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.

Quelle: https://www.mvbnet.de/gewerkschaft-bestreikt-am-dienstag-magdeburger-verkehrsbetriebe/

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #7 am: 25. September 2020, 20:19:58 »
⚠️ Achtung: ver.di bestreikt am Dienstag auch die MVB. ⚠️

Es ist davon auszugehen, dass am Dienstag keine Busse und Bahnen der MVB fahren werden. Mehr Infos am Montag. Beachtet auch unsere Updates hier auf Facebook sowie auf dem Twitter-Account @stoerungsmelder.

Wer streikt und warum?
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft ihre Mitglieder im öffentlichen Personennahverkehr bundesweit zu Streiks auf. Auch die MVB soll bestreikt werden. Hintergrund sind Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den kommunalen Arbeitgeberverbänden.

Von wann bis wann wird gestreikt?
Das ist noch nicht ganz klar. Es muss aber mit einem Streik am 29. September ab Betriebsbeginn gerechnet werden.

Welche Linien sind betroffen?
Es ist davon auszugehen, dass alle Straßenbahn- und Buslinien der MVB betroffen sind. Die Angebote der anderen Unternehmen im marego-Verbund (z. B. S-Bahn, Regionalbusse) werden aufrecht erhalten.

Werden Taxikosten übernommen?
Kosten für alternative Beförderungen müssen selbst getragen werden.



Quelle: https://www.facebook.com/mvbgmbh/photos/a.424941943230/10157818126093231

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #10 am: 30. September 2020, 06:27:37 »
Der Streik geht bis 0 Uhr. Ab 0.45 Uhr stellen wir den Nachtverkehr ab Alter Markt wieder sicher. Alle nachtaktiven Linien sind im Einsatz. Auch der Tagesverkehr der Straßenbahnen ist sichergestellt.



Quelle: https://www.facebook.com/mvbgmbh/photos/a.424941943230/10157827537803231

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #11 am: 01. Oktober 2021, 18:08:28 »
Gewerkschaft bestreikt am Montag Magdeburger Verkehrsbetriebe:
Kein Straßenbahn- und Busverkehr möglich




Die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wurden von der Gewerkschaft ver.di zu Warnstreiks am Montag, den 4. Oktober aufgerufen. Der Streik wurde von ca. 3 Uhr morgens bis zum Tagesende um 0 Uhr angekündigt.

Die Gewerkschaft ver.di hat zu Streiks im öffentlichen Personennahverkehr in Sachsen-Anhalt aufgerufen. Auch die MVB soll bestreikt werden. Durch die Gewerkschaft wurde der Streik bei der MVB von ca. 3 Uhr bis 24 Uhr angekündigt.

Aus diesem Grund wird es am Montag, den 4. Oktober 2021, in diesem Zeitraum keinen Straßenbahn- und Busverkehr der MVB geben. Ausgenommen sind die Schienenersatzverkehrslinien 41 (Kastanienstraße – IKEA), 44 (Cracau – Messegelände) und 46 (Allee-Center – Heumarkt), da diese durch Fremdunternehmen gefahren werden.

Erst am Dienstag, den 5. Oktober wird der reguläre Betrieb mit dem ersten Nachtanschluss am Alten Markt um 00.45 Uhr wieder aufgenommen.

Die MVB bedauert die Unannehmlichkeiten für ihre Kunden sehr. Als Alternative wird auf die Angebote der im Verkehrsverbund marego organisierten Verkehrsunternehmen verwiesen. So fahren Regionalbahnen, S-Bahnen und Regionalbusse im Stadtgebiet trotzdem. Auf nicht unbedingt notwendige Fahrten sollte verzichtet werden.

Hintergrund

Hintergrund des Streiks sind die aktuell laufenden Tarifverhandlungen der Gewerkschaft ver.di mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt. Der Spartentarifvertrag „Nahverkehr Sachsen-Anhalt (TV-N LSA)“ wurde durch die Gewerkschaft zum 30.09.2021 gekündigt. Die Verhandlungen zum Neuabschluss eines entsprechenden Tarifvertrages wurden am 28. September durch die Gewerkschaft ergebnislos vertagt.

Zum 1. Oktober 2021 erfolgte eine Steigerung der Monatsentgelte für die Beschäftigten um 1,7 % (mindestens jedoch 50 Euro). Ab 2022 wurde für alle Beschäftigten der Urlaub auf einheitlich 30 Tage erhöht. Dies waren neben einer Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.300 Euro die Ergebnisse der letzten Tarifrunde im November 2020.

In den aktuellen Verhandlungen geht es vor allem um Vergütungsbestandteile, wie Zuschläge, Jahressonderzahlung und Entgeltentwicklungen sowie um die Umwandlung von Entgeltbestandteilen in Freizeit und weitere Anpassungen der Arbeitsbedingungen.

Unter anderem fordert die Gewerkschaft die Erhöhung der Jahressonderzahlung von 50 % auf 100 %, die Begrenzung der Dienstschichtlängen und die Begrenzung der täglichen Arbeitszeit im Fahrdienst auf 8,5 Stunden. „Die von der Gewerkschaft ver.di aufgestellten Forderungen würden zu einer Steigerung der Personalkosten von etwa 15 % führen. Vor dem Hintergrund des Fahrgastrückgangs durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einnahmeausfällen von 25 % ist dies für uns als Nahverkehrsunternehmen nicht leistbar. Wir fordern ver.di auf, an den Verhandlungstisch zurückzukommen“, so Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB.

Quelle: https://www.mvbnet.de/streik-2021/

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #12 am: 01. Oktober 2021, 21:01:03 »
ÖPNV-Tarifkonflikt in Sachsen-Anhalt

Beschäftigte aus Nahverkehrsbetrieben in Sachsen-Anhalt zum Streik aufgerufen

Nach drei ergebnislos verlaufenen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im ÖPNV Sachsen-Anhalt ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in ausgewählten Betrieben am 3. und 4. Oktober 2021 zum Streik auf.

„Die uns vorgelegten Verschlechterungen bei den Arbeits- und Einkommensbedingungen lassen uns keine andere Wahl. Derartige Eingriffe in bestehende tarifliche Regelungen können nicht ohne eine, von der Arbeitgeberseite geradezu provozierte, Reaktion der Beschäftigten bleiben“, sagt Paul Schmidt, ver.di Verhandlungsführer für den Nahverkehr

„Streichung des Kündigungsschutzes und der bezahlten Wechselschichtpausen, Verkürzung der dienstfreien Zeit an freien Tagen, Arbeitszeitverlängerung und weitere Streichung von bisher geregelten Leistungen sind ausgewählte Beispiele aus dem Katalog der Verschlechterungen. So wird es nichts mit den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Gerade diese brauchen wir jedoch, damit der ÖPNV seiner wichtigen Rolle in der Verkehrswende gerecht werden kann.“

Wir fordern unter anderem:

-    30 Tage Urlaub für alle Beschäftigten,
-    Zulage für Kombifahrer in Höhe von 20 Euro monatlich – umwandelbar in 2 zusätzliche freie Tage pro Jahr,
-    Verdopplung des Zuschlags für geteilte Dienste,
-    weitere Entlastungstage für alle Beschäftigte,
-    vollständige Anrechnung der Ausbildungszeit im Betrieb/Unternehmen oder Konzern als Beschäftigungs- und Tätigkeitszeit,
-    Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 100 Prozent eines Monatsentgelts,
-    Anerkennung des Fahrdienstes als Wechselschicht,
-    Berechnung aller Zuschläge auf der individuellen Stufe,
-    Verkürzung des Ausgleichszeitraums auf 14 Tage für das Entstehen von Überstunden,
-    ununterbrochene Ruhezeit zwischen zwei Dienstschichten von mindestens 11 Stunden,
-    Erhöhung der Zeitzuschläge in Verbindung mit der Option zur Umwandlung in Freizeit,
-    Begrenzung der Arbeitszeit im Fahrdienst auf max. 8,5 Stunden,
-    Begrenzung der Dienstschichtlänge auf max. 10 Stunden (optional 12 Stunden) täglich und
-    Rufbereitschaft für den Fahrdienst ausschließen; für die anderen Beschäftigten begrenzen.

„Der Tag der Deutschen Einheit ist nicht nur ein Feiertag. Deutsche Einheit heißt auch Tarifeinheit für die Beschäftigten im ÖPNV. "Dafür braucht es zusätzliches Geld - auch aus der Bundespolitik. Nur so kommen wir unserem Ziel, einem bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrag näher.", kritisiert Schmidt.

Aufgerufen sind am 3.10.2021 ab Betriebsbeginn die Beschäftigten der Halleschen Verkehrs AG. Ab 9 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Betriebsgelände, Freiimfelder-Str. 74, statt.

Für Rückfragen und vor Ort:

Paul Schmidt, Mobil: 0171 220 62 94

Lucas Zahn, Mobil: 0151 10 66 40 50

Für den 4.10.2021 sind die Beschäftigten aus den folgenden Unternehmen mit Betriebsbeginn zum Streik aufgerufen:

    Hallesche Verkehrs AG
    PVG Burgenlandkreis Weißenfels
    Dessauer Verkehrsgesellschaft

Für Rückfragen und vor Ort:

Lucas Zahn, Mobil: 0151 10 66 40 50

    Magdeburger Verkehrsbetriebe

Für Rückfragen und vor Ort:

Paul Schmidt, Mobil: 0171 220 62 94

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #13 am: 01. Oktober 2021, 21:47:38 »
ÖPNV-Tarifkonflikt in Sachsen-Anhalt

Wir fordern unter anderem:

-    30 Tage Urlaub für alle Beschäftigten,
-    Zulage für Kombifahrer in Höhe von 20 Euro monatlich – umwandelbar in 2 zusätzliche freie Tage pro Jahr,
-    Verdopplung des Zuschlags für geteilte Dienste,
-    weitere Entlastungstage für alle Beschäftigte,
-    vollständige Anrechnung der Ausbildungszeit im Betrieb/Unternehmen oder Konzern als Beschäftigungs- und Tätigkeitszeit,
-    Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 100 Prozent eines Monatsentgelts,
-    Anerkennung des Fahrdienstes als Wechselschicht,
-    Berechnung aller Zuschläge auf der individuellen Stufe,
-    Verkürzung des Ausgleichszeitraums auf 14 Tage für das Entstehen von Überstunden,
-    ununterbrochene Ruhezeit zwischen zwei Dienstschichten von mindestens 11 Stunden,
-    Erhöhung der Zeitzuschläge in Verbindung mit der Option zur Umwandlung in Freizeit,
-    Begrenzung der Arbeitszeit im Fahrdienst auf max. 8,5 Stunden,
-    Begrenzung der Dienstschichtlänge auf max. 10 Stunden (optional 12 Stunden) täglich und
-    Rufbereitschaft für den Fahrdienst ausschließen; für die anderen Beschäftigten begrenzen.

Vieles ist bei den Tarifverträgen der GDL im Eisenbahnbereich schon Standard. Ich habe zum Beispiel im Jahr 36 Tage Urlaub bei Anrechnung einer 5 Tage Woche. Geteilte Dienste sind im EVU Bereich ein Ding der Unmöglichkeit, würde das bei uns eingeführt werden würde ich sofort einen anderen Arbeitgeber suchen.

Ich wünsche Verdi und den Kollegen der MVB viel Erfolg bei Ihren Streik. Es wird immer nur Klimawandel erwähnt, aber unsere Politik ist sich zu fein dafür das Geld in die Hand zu nehmen um das Personal entsprechend ein passendes Gehalt zu zahlen. Auch sollten die Politiker und Geschäftsführer mal eine Woche im Wechseldienst arbeiten um festzustellen das es auf Dauer extrem anstrengend und belastend ist.

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Re: neuer Streik im öffentlichen Personennahverkehr
« Antwort #14 am: 04. Oktober 2021, 22:14:51 »
Nach Streik: MVB nimmt nach Mitternacht Verkehr auf





Die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wurden von der Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik aufgerufen. Um Mitternacht soll dieser beendet sein, sodass der Verkehr wiederaufgenommen werden kann.

Die MVB wird in der Nacht von Montag (4. Oktober 2021) auf Dienstag (5. Oktober 2021) den Verkehr wiederaufnehmen. Der erste Nachtanschluss am Alten Markt findet um 00.15 Uhr statt. Als einzige Ausnahme werden jedoch die Nachtstraßenbahnlinien N5 (Diesdorf – Alter Markt) und N8 (Barleber See – Alter Markt) nicht an diesem Anschluss teilnehmen, da die Wege vom Betriebshof zum Alten Markt zu lang sind. Der nächste planmäßige Anschluss mit allen Nachtlinien findet dann regulär um 00.45 Uhr statt.

Auch zum Tagesbeginn am Dienstag werden alle Linien wieder im Einsatz sein.

Hintergrund

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr in Sachsen-Anhalt zum Warnstreik aufgerufen. Die MVB wurde bzw. wird am Montag, den 4. Oktober von 3.30 Uhr bis 24 Uhr bestreikt. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen der ver.di mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt.

Quelle: https://www.mvbnet.de/nach-streik-mvb-nimmt-nach-mitternacht-verkehr-auf/

 

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