Autor Thema: Preiserhöhung zum 1. August 2019  (Gelesen 2979 mal)

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Preiserhöhung zum 1. August 2019
« am: 11. Januar 2019, 04:18:53 »
Fahrgäste von Bus und Bahn müssen in Magdeburg ab August 2019 für Tickets tiefer in die Tasche greifen.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/nahverkehr-bus-und-bahn-werden-in-magdeburg-teurer

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #1 am: 11. Januar 2019, 20:54:41 »
Veröffentlicht vom Fahrgastverband Magdeburg

Der MVB laufen die Fahrgäste davon: im Zeitraum Januar - September 2018 fuhren 5.771.812 Fahrgäste weniger mit der MVB als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Doch jetzt haben kluge Menschen in den Gremien der MVB gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann und die perfekte Strategie entwickelt, um diesem Trend etwas entgegenzusetzen. Wir sind sprachlos angesichts so viel Kreativität!

Quelle: https://www.facebook.com/fahrgastverbandmd/photos/a.858598074247792/1968770686563853/?type=3&theater

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #2 am: 05. Juni 2019, 17:09:09 »
Pro MVB - Kontra Fahrpreiserhöhung




Informations- und Aktionsveranstaltung gegen die angekündigten Fahrpreiserhöhungen der Magdeburger Verkehrsbetriebe: Pro MVB – kontra Fahrpreiserhöhungen!

Aktionsvorbereitung Fahrpreismoratorium / Fahrpreisstopp Wir wollen die interessierte Öffentlichkeit für Aktionen zum Fahrpreismoratorium gewinnen und ein möglichst breites Bündnis vorbereiten: für einen besseren und preiswerteren ÖPNV für alle!

Die Abwanderung von Kunden der MVB muss gestoppt werden. Die MVB-Angebote müssen besser werden, um mehr Fahrgäste zu gewinnen – zwecks Entlastung von Straßen und Parkraum, zwecks Teilhabe aller Menschen am Leben in der Stadt. Dem dient ein sofortiger Fahrpreisstopp.

Über Finanzierungsmöglichkeiten und Aktionen zur Durchsetzung dieser Ziele wollen wir an diesem Abend sprechen.

Einführung durch Tom Bruchholz vom Fahrgastverband Magdeburg Erläuterungen durch René Hempel, Stadtratsmitglied DIE LINKE

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #3 am: 22. Juni 2019, 08:06:39 »
In Magdeburg steigen zum 1. August 2019 die Preise für die Zeitkarten und für das Kurzstrecken-Ticket.



https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/preiserhoehung-so-teuer-werden-bus-und-bahn-in-magdeburg

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #4 am: 29. Juli 2019, 11:00:49 »
Der Tarifverbund Marego erhöht im Raum Magdeburg die Fahrpreise. Betroffen sind auch Busse und Straßenbahnen der MVB.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bus-und-bahn-teurere-tickets-in-magdeburg

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #5 am: 29. Juli 2019, 11:07:18 »
Steigende Personalkosten gehen an den Betrieben Marego und MDV in Sachsen-Anhalt ebenso wenig vorbei wie notwendige Investitionen.

https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/nahverkehr-bahn--und-busfahren-wird-teurer

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #6 am: 01. August 2019, 09:55:36 »

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #7 am: 01. August 2019, 10:01:31 »
Veröffentlicht vom Fahrgastverband Magdeburg

Fahrgastverband: Fahrpreiserhöhungen bei MVB/ Marego lösen kein einziges Problem im ÖPNV

Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. kritisiert die Fahrpreiserhöhungen bei der MVB im Marego-Verbund zum 01. August 2019 als unangemessen und sieht darin ein verheerendes Signal gegenüber den Fahrgästen angesichts der momentanen Situation im ÖPNV in Magdeburg.

„Angesichts des aktuellen Baustellenchaos mit mehreren Großbaustellen in der Landeshauptstadt ist diese Fahrpreiserhöhung für die Fahrgäste eine Zumutung und in keiner Weise gerechtfertigt. Sie wirkt zudem absolut kontraproduktiv. Die Fahrgäste haben es satt, für längere Fahrzeiten durch Schienenersatzverkehr und Umwege, zusätzliches umsteigen und Angebotseinschränkungen auch noch jährlich höhere Fahrpreise zahlen zu müssen und stimmen mit den Füßen ab und laufen den MVB im wahrsten Sinne des Wortes davon. Sagt Marco Hennings, stellv. Vorsitzender des Fahrgastverbandes.

Auch die Angebotseinschränkungen im Netz der MVB wie der nahezu vollständige Wegfall der Linie 8, der Wegfall der Verstärkerfahrten im Berufsverkehr auf den Buslinien 69 und 71 oder der 20-Minuten-Tackt nach Rothensee/Barleber See auch noch sechs Jahre nach dem letzten Hochwasser lassen diese Fahrpreiserhöhungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen, ergänzt Daniela Kreissl, aktives Mitglied des Fahrgastverbandes. Wenn die MVB einen Teil ihrer Leistung nicht erbringt und auch die Qualität an anderen Stellen zu wünschen übriglässt, ist es nahezu absurd, hier mit gestiegenen Kosten zu argumentieren. Dies trifft aus unserer Sicht auch auf den ausgedünnten Ferienfahrplan zu“, so Kreissl weiter.

Die Fahrgastzahlen der MVB sinken seit mehreren Jahren. Allein im Jahr 2018 hat die MVB laut Angaben des Amtes für Statistik mehr als 8 Millionen Fahrgäste gegenüber dem Vorjahr verloren. Im Jahr 2018 nutzten insgesamt nur noch 50,90 Millionen Fahrgäste die Angebote der MVB! Das ist das niedrigste Fahrgastaufkommen seit 1995!!!

„Die Fahrpreisgestaltung ist ausschließlich auf finanzielle Aspekte ausgerichtet, Verkehrs- oder Klimapolitische Aspekte spielen für den Aufgabenträger keinerlei Rolle. In Zeiten des Klimawandels “

„Mit dieser erneuten Fahrpreiserhöhung wird aus unserer Sicht auch die Mut- und Ideenlosigkeit von MVB und Marego deutlich. Beide Akteure haben entweder keine Ideen oder kein Interesse, weggebliebene Fahrgäste zurückzuholen und auch neue Zielgruppen für den ÖPNV zu erschließen.“ sagt Detlef Fred Lasse, stellv. Vorsitzender des Fahrgastverbandes.

„Unverständlich ist für uns auch, warum die MVB und Marego nach wie vor keine Familientageskarte im Angebot hat. Diese gehört in anderen Städten längst zum Standardangebot. Bisher müssen Familien in Magdeburg die teure Mini-Gruppenkarte kaufen, die mit 14,20 Euro teilweise doppelt so teuer ist wie anderenorts. Dadurch entscheiden sich viele Familien weiterhin für das Auto, um in die Innenstadt zu gelangen.

Zudem fehlt es in Magdeburg an einem Abend- und Nachtticket. Mit diesem könnten die MVB ab 18 Uhr, wenn die Auslastung der Fahrzeuge ohnehin geringer ist zusätzlich Fahrgäste gewinnen, so Lasse weiter.

Oberstes Ziel der MVB sollte sein, mehr Fahrgäste für Bus und Straßenbahn zu gewinnen, um mit diesen Mehreinnahmen eventuelle Kostensteigerungen abzufedern, anstatt Fahrgäste, die auf die MVB angewiesen sind, jährlich zur Kasse zu bitten. Hier sehen wir sowohl die Stadträte als auch die Stadtverwaltung in der Pflicht, die MVB mit ausreichend mit finanziellen Mitteln auszustatten. Nur so kann es gelingen, in der Landeshauptstadt einen modernen, attraktiven und zukunftsorientierten ÖPNV anzubieten, der den hochgesteckten Zielen der Magdeburger Klimaallianz gerecht wird.

Quelle: https://www.facebook.com/fahrgastverbandmd/posts/2281389615301957?__tn__=K-R

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Re: Preiserhöhung zum 1. August 2019
« Antwort #8 am: 04. August 2019, 08:03:54 »
Seit August 2019 gelten neue Fahrpreise im Raum Magdeburg. Neben Fahrten innerhalb der Kommune werden auch die ins Umland teurer

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bus-und-bahn-landpartien-um-magdeburg-jetzt-teurer