Autor Thema: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße  (Gelesen 31225 mal)

Offline Ditmar

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #180 am: 18. Januar 2020, 18:35:27 »
Absolut korrekt.

Offline NGT8D

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #181 am: 31. Januar 2020, 15:25:38 »
MVB 3. Bürgerinfoveranstaltung Strassenbahnstrecke Buckau



Sie stellen die weiteren geplanten Bauarbeiten für den Neubau der 1,1 km langen Straßenbahntrasse durch die Raiffeisenstraße und Warschauer Straße sowie den Ausbau eines Abschnitts der Schönebecker Straße vor.

Auf der bereits 3. Bürgerinformationsveranstaltung werden die nächsten Schritte des Bauprojekts und die damit verbundenen Einschränkungen in der Verkehrs- und Wegeführung während der Bauzeit vorgestellt. Die MVB laden alle Anwohner, Fahrgäste, Bürger der Stadt und Interessenten ein, vorbeizkommen. Wir sowie Vertreter des Planungsbüros stehen gern für Fragen zur Verfügung.

Offline ds10

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #182 am: 01. Februar 2020, 12:51:22 »
In Anbetracht der Belastungen der Anwohner, ging es bei dieser Veranstaltung doch recht gesittet zu, man vergleiche das einmal mit der 1. Versammlung zum Kannenstieg letztes Jahr.

Das mit den schmalen Schrägen an den Ampeln am Südring und in der Wiener Straße, ist mir auch schon aufgefallen. Die sind wirklich sehr schmal, selbst für mich, wenn ich da mit dem Fahrrad lang fahre, für Rollstuhlfahrer sind die wahrscheinlich gerade breit genug, damit einer die Schräge benutzen kann, da darf dann aber wirklich niemand entgegen kommen.

Offline ex-magdeburger

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #183 am: 02. Februar 2020, 00:19:24 »
Die Fakten, zu den Bauarbeiten, die dort verkündet worden sind genau die, die MVB ein/zwei Tage vorher auf der Internetseite veröffentlicht hat. Dennoch hatte die Veranstaltung mindestens eine Überraschung parat: Nämlich das der Oberbürgermeister unverblümt verkündet hat,mit einer vollständigen Fertigstellung der 2. NVS sei erst 2025 zu rechnen. Wenn ich jetzt bedenke, dass bei BA4 die B1 erst gequert wird, wenn der Tunnel fertig ist, und bei BA5 noch nicht mal die Planungen verbindlich sind, teile ich diese Einschätzung. Eine Aussage bei der ich übrigens sicher bin, dass sie mit der MVB (also der Geschäftsführerin) abgestimmt ist, denn sonst hätte Münster-Rendel postwendend widersprochen.
Einige werden sicher im Dreieck springen, wegen dieser Aussage. Ich finde es aber gut, keine falschen Erwartungen zu wecken. Man muss auch mal sagen was ist - auch wenn es einem nicht gefällt.

In Anbetracht der Belastungen der Anwohner, ging es bei dieser Veranstaltung doch recht gesittet zu, man vergleiche das einmal mit der 1. Versammlung zum Kannenstieg letztes Jahr.

Meine Vermutung nach gibt es da zwei größere Gründe:
1) Das Klientel ist in Buckau ein anderes.
2) Im Kannenstieg gab es mächtige Begleiterscheinungen: Mit der Morddrohung gegen Trümper und Münster-Rendel hat es BA6 sogar seinerzeit in die Tagesschau geschafft (zumindest meiner Erinnerung nach, definitiv gab es aber ein überregionales Medienecho).

Und zu den Belastungen der Anwohner:
Zum einen bin ich mir nicht sicher ob die tatsächlich so extrem sind. Für mich ist das Relativ einfach erklärt: Wer nach Buckau rein will nimmt die Erich-Weinert-Str. wer aus Buckau raus will den Schanzenweg. Ein Großteil (nicht alle!) der konkreten Wegbeschreibungen lassen sich davon ableiten. Das wird sich natürlich ändern, wenn die Schönebecker gesperrt ist, aber so weit sind wir noch nicht.
Zum anderen finde ich die Volksstimme übertreibt sehr oft. Allerdings ist das in Buckau nicht mal deren Schuld. Die Stichwörter kamen aus Buckau: Zum einen hat zu Beginn der Bauarbeiten die Inhaberin eines Ladens verkündet wegen den Bauarbeiten zu zu machen. Ich bin heute wie damals überzeugt: Wenn du schon nach zwei Wochen deinen Laden zumachen musst, dann stimmte auch schon vorher etwas in der Bilanz nicht. Ein ähnliches Phänomen zeigt sich bei einer Kantine. Wobei die Volksstimme Monate später süffisant festgestellt hat, dass die besagte Kantine noch offen ist (wie wohl auch heute noch).
Überrascht bin ich allerdings von den Wortbeiträgen zur "Mauer". Ich dachte es wäre dort Konsens  das die dort steht. Übrigens ist auch die "Mauer" ein dankbares Thema für die Volksstimme gewesen. Wobei durch die Berichterstattung Assoziationen ausgelöst wurden (auch bei mir; man kommt nicht hin und nicht weg...), die die Buckauer auf der Versammlung beklagt haben...

Offline Octandorand

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #184 am: 04. Februar 2020, 22:05:45 »
Ich muss hier doch ein wenig widersprechen. Die Belastungen für die Buckauer sind nicht unerheblich. Fahr mal aus Buckau Richtung Innenstadt. Das dauert locker 15 min länger, zumal die Weinertstr. auch Umleitung für den Tunnel am Bahnhof ist. Das Ganze wäre noch akzeptabel, da Alles ja mal erneuert werden muss. Allerdings hat man es nach Fertigstellung des Ei-Kanals vor ziemlich genau einem halben Jahr gerade mal geschafft, 300 Meter Borde zu setzen und das Gleisplanum vorzubereiten. Die Raiffeisenstr. hat gezeigt, dass sowas deutlich schneller geht.
Ich als Anwohner hätte nen Megahals wegen des Bautempos. Die Baustelle auf der Schönebecker ist auch regelmäßig unbesetzt. Das erklärt auch die exorbitant lange Bauzeit.

Offline ex-magdeburger

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Re: Trassenführung für den BA 7 Raiffeisenstraße und Warschauer Straße
« Antwort #185 am: 04. Februar 2020, 23:13:07 »
Über das Bautempo habe ich mich auch schon oft hier geäußert. Da gebe ich dir recht.

Und auch das du davon ausgehst, dass es "außen rum" im Berufsverkehr 15 Minuten länger dauert. Ich finde das aber für eine Baustelle angemessen. Erst recht wenn ich bedenke, dass bei der ersten Bürgerversammlung Horrorszenarien von einer Stunde an die Wand gemalt worden. Das Problem in Buckau ist meiner Ansicht ein relativ einfaches: Es gibt mit der Warschauer Straße nur eine Straße die in Buckau liegt und auf der man Buckau gen Westen verlassen kann. Der Schanzenweg ist die Grenze zu Fermersleben die Weinert-Staße müsste formal die Grenze zur Innenstadt sein. Weitere "Fluchtwege" nach Westen gibt es - aufgrund des "Verkehrshindernis" Eisenbahn - nicht. ;)
Da ist für mich völlig klar, dass es auf den verbliebenen Straße enger zu geht. Vllt. reden wir auch an einander vorbei:
Gibt es Belastungen für die Bewohner Buckaus? Ja!
Gibt es extreme Belastungen und man muss Angst haben, nicht wieder herauszufinden, wenn man es nach Buckau rein geschafft hat?* Das würde ich klar verneinen. Wobei ich zugeben muss das die direkten Anwohner der Baustelle durchaus mit großen Belastungen zu kämpfen haben. Erst recht die Bewohner des Hauses gegenüber der Apotheke/Aldi-Zufahrt, die derzeit nur durch den Hintereingang (und womöglich ausschließlich durch den Keller...) ins Haus kommen.
Du sprichst einen entscheidenden Punkt an: Ein Teil des Verkehrs der normalerweise auf der Ernst-Reuter-Allee rollt, rollt jetzt zum Teil an Buckau vorbei. Die Tunnelbaustelle ist sicher nicht Grund alles Übels in Magdeburg, aber wenn der Tunnel noch nicht angefangen oder schon fertig wäre, würden viele andere Baustellen entspannter gesehen werden.
Ich denke aber dennoch das es allen helfen würde, wenn man einfach mal durchatmet wenn es wegen einer Baustelle länger dauert.

*Die Frage ist natürlich schon so polemisch gestellt, dass sie eigentlich nur verneint werden kann. - Ja: Ich bin böse und schäme mich.  ;D