Autor Thema: zu viele Bauprojekte bis 2020?  (Gelesen 3138 mal)

Offline NGT8D

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #15 am: 07. August 2017, 06:34:38 »
Das glaubst Du doch selbst nicht.

Stichwort: Über Geld lässt sich vieles Regeln.


... und das Geld ist das Problem warum es wohl keine Umleitung geben wird.

Wenn man aber bedenkt, dass bei einer Abtrennung des Betriebshof Süd dieser über Monate nicht erreichbar sein würde, muss man sich etwas einfallen lassen.
Hat der Betriebshof Nord denn die nötige Kapizität und technische Ausstattung für die 83 NGT und die verbliebenen T6?

Wenn dies mit ja beantwortet werden kann, wird man sich die Kosten für den Bau einer Umleitung sparen.

Offline Stammfahrgast

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #16 am: 07. August 2017, 09:19:55 »
Das glaubst Du doch selbst nicht.

Stichwort: Über Geld lässt sich vieles Regeln.


... und das Geld ist das Problem warum es wohl keine Umleitung geben wird.

Wenn man aber bedenkt, dass bei einer Abtrennung des Betriebshof Süd dieser über Monate nicht erreichbar sein würde, muss man sich etwas einfallen lassen.
Hat der Betriebshof Nord denn die nötige Kapizität und technische Ausstattung für die 83 NGT und die verbliebenen T6?

Wenn dies mit ja beantwortet werden kann, wird man sich die Kosten für den Bau einer Umleitung sparen.

Wenn man die Linie 2 nur bis Buckau fahren lässt, dann könnte man drei Kurse sparen. Somit könnte man auf die T6 verzichten und in Westerhüsen abstellen.
Außerdem könnte man die Fahrzeuge für den Winterdienst und den alten Fahrschulwagen in Westerhüsen abstellen, um mehr Kapazitäten im Betriebshof Nord zu haben.
Außerdem könnte man in Brückfeld und in Sudenburg nachts provisorisch Bahnen abstellen.
Und zur Not haben wir noch den Europaring.

Offline Tatra T4D 756

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #17 am: 07. August 2017, 13:11:13 »
Wenn man die Linie 2 nur bis Buckau fahren lässt, dann könnte man drei Kurse sparen. Somit könnte man auf die T6 verzichten und in Westerhüsen abstellen.
Außerdem könnte man die Fahrzeuge für den Winterdienst und den alten Fahrschulwagen in Westerhüsen abstellen, um mehr Kapazitäten im Betriebshof Nord zu haben.
Außerdem könnte man in Brückfeld und in Sudenburg nachts provisorisch Bahnen abstellen.
Und zur Not haben wir noch den Europaring.


... also wenn man die Arbeitswagen in Nord Abzieht kriegt man Platz für ca 5 NGTs auf dem Gleis bekommen. Duch Abzug der T6 würde man in Nord noch 1 Platz mehr bekommen. Nach Sudenburg könnte man dann noch einmal ca.7 Fahrzeuge bei Abzug der ATWs und und Historischen unterbringen. Und in Brückfeld ist auch noch Platz für ca. 4 Wagen. Das heißt es können 17 Fahrzeuge sicher abgestellt werden. Der Rest muss dann auf den Europaring, wenn es so kommt.

(Alle Fahrzeugzahlen sind Schätzungen, wenn jemand die genauen Zahlen kennt kann er das hier einbringen)

Viele Grüße
Martin

Offline Ex-Wilhelmstädter

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #18 am: 07. August 2017, 16:49:34 »
Na klar, in der gegenwärtigen Situation kann man natürlich den Europaring komplett dichtmachen und als Abstellgleis benutzen. Wird schon gut gehen, nur über die Olvenstedter und die Große Diesdorfer zu fahren. So ein Risiko wird hoffentlich niemand eingehen.

Aber es gäbe eine Möglichkeit, ein nicht genutztes Gleis als für das Abstellen von Fahrzeugen zu benutzen. Die Wiener Straße ist an die Halberstädter angeschlossen, also könnte man von dort aus die Gleisanlagen nutzen, ohne irgendwo den laufenden Verkehr unterbrechen zu müssen.

Offline Stammfahrgast

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #19 am: 07. August 2017, 17:58:52 »
Na klar, in der gegenwärtigen Situation kann man natürlich den Europaring komplett dichtmachen und als Abstellgleis benutzen. Wird schon gut gehen, nur über die Olvenstedter und die Große Diesdorfer zu fahren. So ein Risiko wird hoffentlich niemand eingehen.

Aber es gäbe eine Möglichkeit, ein nicht genutztes Gleis als für das Abstellen von Fahrzeugen zu benutzen. Die Wiener Straße ist an die Halberstädter angeschlossen, also könnte man von dort aus die Gleisanlagen nutzen, ohne irgendwo den laufenden Verkehr unterbrechen zu müssen.

Bis die Brücke am Salbker Pl. neugebaut wird, ist die Tunnelbaustelle sicherlich wieder für Bahnen befahrbar.
Außerdem glaube ich, dass der Betriebshof Nord genug Kapazitäten hat die meisten Bahnen unterzubringen, sodass ein leerer Gleisabschnitt nur von ca. 23 bis 4 Uhr benötigt wird, wenn überhaupt.
Und ob nun dieser Gleisabschnitt der Europaring ist oder am City-Carré oder irgendwo anders dürfte nachts egal sein.

Offline Tatra T4D 756

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #20 am: 07. August 2017, 20:44:52 »
Ich bin jetzt schon davon ausgegangen, dass die Brücke noch nicht vor 2019 angefangen wird , da noch nichts offiziell angekündigt wurde. Da der Planfeststellungsbeschluss auch noch nicht in die Wege geleitet wurde kann von Baubeginn 2020 oder später ausgehen. Außerdem sind noch nicht einmal irgendwelche Pläne bekannt, wie das ganze abläuft. Dann dürfte das mit dem Tunnel beendet sein (Ab nächstem Jahr soll die Straßenbahn wieder unter den Bahnhofsbrücken rollen )
Ab 2020 ist der Europaring dann auch zusätzlich unwichtig, wie nie, da man die 5 dann auch über Große Diesdorfer Straße umleiten kann und gleizeitig Fahrzeit einspart.

Offline ex-magdeburger

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #21 am: 10. März 2019, 19:36:10 »
Ich bin auf diesen Thread gestoßen, weil ich eigentlich etwas anderes gesucht habe, aber dazu im nächsten Post mehr.
Heute (ca. 1 1/2 Jahre später) ist es übrigens interessant diesen Thread zu lesen, einiges ist eingetroffen, anderes wird nicht bis 2020 fertig, wieder anderes (Sülze-Brücke) womöglich 2020 nicht mal angefangen. Einige von uns haben außerdem seherische Fähigheiten und/oder Insiderwissen.


Vermutlich wird der Abriss und Neubau der Klinkebrücke auf der Leipziger Str. gleichzeitig mit dem Einbau der Gleisviereckes stattfinden. Ich habe aber die Vermutung, dass der Brückenabriss- und Neubau länger als 6,5 Wochen dauer wird.
Die Linien 6 und 9 könnten nach den Sommerferien über die Halberstädter Straße und Wiener Straße umgeleitet werden.
Ich denke man wird das von Anfang an so legen, dass man die 6 und 9 umleitet. Ob man dann breits während des Baus des Vierecks beginnt glaube ich kaum. Das Bedarf einiger Koodination und würde folgendes bedeuten: Wenn es bei der einen Sache hakt, könnte man die andere sache auch nicht anfangen. Lieber also 2 vollständig getrennte Bauphasen.

Ich muss gestehen (und das fällt mir wirklich schwer ;)): Ich hatte an dem Punkt nicht recht. In dem Sinne: Ein Hoch auf die Baustellenkoordination! :)

Offline ex-magdeburger

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Re: zu viele Bauprojekte bis 2020?
« Antwort #22 am: 10. März 2019, 19:48:19 »

Wenn man aber bedenkt, dass bei einer Abtrennung des Betriebshof Süd dieser über Monate nicht erreichbar sein würde, muss man sich etwas einfallen lassen.
Hat der Betriebshof Nord denn die nötige Kapazität und technische Ausstattung für die 83 NGT und die verbliebenen T6?

Wenn dies mit ja beantwortet werden kann, wird man sich die Kosten für den Bau einer Umleitung sparen.

Seinerzeit ging es um die Sperrung der Sülzebrücke in Salbke und eine möglicherweise damit verbundene de facto Stilllegung des Betriebshofs Südost.

In zwei Wochen findet eine Generalprobe auf die Frage von damals statt:
Am 20.März rückt laut INSA alles, außer 5 Kurse der Linie 2 in den Betriebshof Nord ein. Im Ersten Moment hat mich das überrascht, im zweiten Moment denke ich mir aber: Der Betriebshof Nord wird zum einen noch die Kapazität seiner Bauzeit haben, als die MVB mehr als doppelt so viele Fahrgäste hatte (und auch deutlich mehr Straßenbahnzüge als heute). Zum Zweiten: Zu Zeiten als der Betriebshof Westerhüsen geplant/gebaut wurde, war meines Wissen von 120 NGT die Rede war. Wenn ich jetzt berücksichtige, dass in den Betriebshof Westerhüsen (das kann ich jetzt allerdings nicht belegen, ich habe es mal irgendwo aufgeschnappt, womöglich hier im Forum) in der Größenordnung 30 bis 35 NGT bzw. ca. ein drittel der Magdeburger Straßenbahnen untergebracht werden können - was aber aufs selbe hinausläuft - passt sehr exakt mit der Reservekapazität in Nord.
In der Theorie passt das offensichtlich. Daher kann ich mir nun ebenfalls vorstellen, dass man sich eine Behelfslösung am Gröninger Bad schenken wird. Die MVB wird sich das jetzt sicher  ganz genau angucken und dort wo es im Betriebshof Nord hakt bestimmte Schlüsse ziehen. Wenn aber der Straßenbahnverkehr irgendwann in den 4 Tagen zusammenbricht - und zwar nur deswegen weil Südost abgeschnitten ist - ist meine Variante allerdings wieder im Rennen. ;)