Autor Thema: ÖPNV in Braunschweig  (Gelesen 4727 mal)

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #15 am: 29. Mai 2017, 19:38:44 »
Braunschweig: Aufnahmen der Straßenbahn am Rathaus


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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #16 am: 29. Mai 2017, 19:46:20 »
Braunschweiger Straßenbahnen Braunschweig Tramways Brunswick Tramways




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route M1 - Hauptbahnhof to Stöckheim




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route 2 - Sachsendamm to Heidberg




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route M1 - Wenden to Hagenmarkt




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route M5 - Broitzem (Turmstraße) to Schloß




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route 2 - Schloß to Siegfriedviertel




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route M3 - Schloß to Volkmarode (Grenzweg)




Straßenbahn Braunschweig - Braunschweig Tramways - Route 4 - Radeklint to Helmstedter Straße



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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #17 am: 03. Juni 2017, 21:21:03 »
Automaten ersetzen Fahrer - beim Ticketverkauf

Die Braunschweiger Verkehrs-GmbH modernisiert ihren Fahrschein-Verkauf: Ab Frühjahr kommenden Jahres gibt es demnach keine Tickets mehr bei den Fahrern - diese Aufgaben übernehmen dann Automaten. Das teilte Unternehmenssprecher Christopher Graffam am Samstag mit.

Die Verkehrs-GmbH habe bei dem im badischen Eberbach ansässigen Hersteller Krauth Technology 100 entsprechende Automaten bestellt. Ausgestattet mit jeweils zwei dieser Geräte, sollen zunächst die insgesamt 42 Niederflur-Straßenbahnen in Braunschweig damit ausgerüstet werden.

Die Gesamtkosten dafür bezifferte Graffam auf 1,7 Millionen Euro. Der Vorteil für das städtische Verkehrsunternehmen: Das Tempo der Fahrgast-Abfertigung werde erhöht. Doch auch die Passagiere sollen einen Vorteil haben: Sie müssen nicht unbedingt Bargeld in der Tasche haben: Neben Münzen und Banknoten akzeptieren die Automaten auch EC-Kartenzahlung. Die Möglichkeit einer kontaktlosen Zahlung beispielsweise mit einer Girocard werde noch geprüft.

Ältere Straßenbahnzüge werden indes nicht mit den modernen Geräten ausgerüstet; hier ändert sich beim Fahrscheinverkauf nichts.

Quelle: http://www.news38.de/braunschweig/article210790289/Strassenbahn-Automaten-ersetzen-Fahrer-beim-Ticketverkauf.html?ref=sec

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #18 am: 03. Juni 2017, 22:09:05 »
In Straßenbahnen muss bald mobil bezahlt werden

Braunschweig. Ab Frühjahr 2018 werden die Verkaufswege in den Stadtbahnen der Verkehrs-GmbH umgestellt. Um die Abfertigungsgeschwindigkeit auf Braunschweigs Schienen zu beschleunigen, wird der Ticketverkauf künftig nicht mehr beim Fahrer, sondern über Ticketautomaten erfolgen.


Die Verkehrs-GmbH hat hierfür am 9. Mai einhundert mobile Automaten bei dem Hersteller krauth Technology in Auftrag gegeben. Ausgestattet mit jeweils zwei Geräten werden zunächst die insgesamt 42 Niederflurstraßenbahnen der Verkehrs-GmbH. Im ersten Schritt sind es die 18 Tramino-Bahnen, in die ab Frühjahr 2018 je ein Automat im zweiten und im vierten Wagenteil in Türnähe eingebaut wird. Es ist geplant, dass bis Ende 2018/Anfang 2019 dann Fahrscheinautomaten in allen Niederflurstraßenbahnen der Verkehrs-GmbH eingebaut sind.

Keine Karten beim Fahrer mehr

Damit wird es ab diesem Zeitpunkt in den Niederflurstraßenbahnen keinen Ticketverkauf beim Fahrer mehr geben. Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf zirka 1,7 Millionen Euro. Der Lieferant wurde in einem EU-weiten Vergabeverfahren ausgewählt.

Die modernen Automaten verfügen über einen großen, bedienerfreundlichen Touchscreen, über den die Ticketauswahl getroffen wird. Angeboten wird das komplette Fahrscheinsortiment des Verbundtarif Region Braunschweig. Eine Schnellkauffunktion für Fahrausweise aus dem Stadttarif soll zügige und reibungslose Verkaufsvorgänge in der Bahn unterstützen. Als Zahlsysteme sind Münzgeld-, Banknoten- und EC-Kartenzahlung vorgesehen. Die ergänzende Möglichkeit eines kontaktlosen Zahlens etwa mit der Girocard wird noch geprüft.

Testphase im Januar

Bevor die Automaten in den ersten Traminos auf Linie gehen, werden die Fahrgäste der Verkehrs-GmbH Zeit haben, einen Automaten zu testen. Geplant ist, ein Gerät ab Mitte Januar 2018 einige Wochen im Kundenzentrum aufzubauen, damit die Ticketkäufe durch die Fahrgäste erprobt werden können.

Quelle: http://regionalbraunschweig.de/in-strassenbahnen-muss-bald-mobil-bezahlt-werden/

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #19 am: 05. Juni 2017, 11:51:42 »
Umweltfreundliche Busse für Braunschweig?

Braunschweig. Durchbruch für die Weiterentwicklung des ÖPNV in Braunschweig: CDU, SPD und BIBS-Fraktion haben sich für die Ratssitzung am 20. Juni 2017 auf einen gemeinsamen Antrag verständigt. Parallel zum Stadtbahnausbaukonzept soll eine Umstellung des Busverkehrs auf alternative Antriebstechniken bis zum Jahr 2030 angestrebt werden.

 „Es reicht nicht aus, nur bei der Stadtbahn auf umweltfreundlichen Antrieb (Elektroantrieb mit Ökostrom) zu setzen, es aber bei dem großen Rest des (Bus-)Linienbetriebs beim umweltschädlichen Dieselantrieb zu belassen. Zukunftsfähig ist der ÖPNV in Braunschweig erst, wenn alle Verkehrsmittel auf umweltfreundliche Antriebstechniken umgestellt sind,“ erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Büchs. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, die alternative Antriebstechniken entwickeln, soll insbesondere auf eine Umstellung des Braunschweiger Busnetzes auf Fahrzeuge mit erhöhtem CO2-Einsparpotential hingewirkt werden.

„Zukunftsfähiger und nachhaltiger ÖPNV“

„Wir freuen uns, dass mit unserem Vorstoß zur Ratssitzung am 21. Februar die Umstellung des Busnetzes auf einen möglichen Betrieb von E-Bussen für das Jahr 2030 zu untersuchen, nun mit den anderen Fraktionen ein Antrag zur Abstimmung gestellt wird, mit dem der Einsatz aller Verkehrsarten des ÖPNV optimiert werden kann“, erklärt Büchs. „Endlich wird in Braunschweig ohne Vorfestlegung neutral und ergebnisoffen geprüft, wie ein zukunftsfähiger und nachhaltiger ÖPNV in Braunschweig zu erreichen ist.“

Der gemeinsame Antrag wird erstmals im Planungs- und Umweltausschuss am 7. Juni 2017 vorberaten. Der Rat am 20. Juni 2017 soll dann entscheiden.

Quelle: http://regionalbraunschweig.de/umweltfreundliche-busse-fuer-braunschweig/

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #20 am: 05. Juni 2017, 11:58:00 »
Nutzung von Bussen mit alternativen Antriebssystemen in Braunschweig

Sachverhalt:

Die oben genannten Fraktionen haben hinsichtlich der Nutzung von Bussen mit alternativen Antriebstechniken zunächst Einzelanträge mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen formuliert. Um das Thema inhaltlich voran zu bringen, haben sich die genannten Fraktionen nunmehr auf den genannten Beschlussvorschlag verständigt.

Im Rahmen ihrer Einzelanträge haben die genannten Fraktionen deutlich gemacht, dass sie es neben dem Stadtbahnausbaukonzept für sinnvoll erachten, auch die Busflotte der Stadt Braunschweig zukunftsfähig zu machen und hier parallel zu prüfen, ob und wenn ja in welchem Umfang eine Umrüstung/Neubeschaffung von Bussen mit alternativen Antriebstechniken sinnvoll erscheint.
 

Die Verwaltung wird gebeten, in Zusammenarbeit mit verschiedenen im Bereich der alternativen Antriebstechniken tätigen Forschungseinrichtungen eine Ermittlung der bis 2030 möglichen serienreifen Antriebssysteme für Busse im ÖPNV durchzuführen.

Auf Basis dieser Ermittlungen möge die Verkehrs-GmbH ein Konzept erstellen, das parallel zu den Planungen zum Stadtbahnausbaukonzept Stadt-Bahn-Plus die Umstellung des Busverkehrs auf die für die Serienproduktion geeigneten Antriebstechniken bis zum Jahr 2030 vorsieht bzw. aus dem ersichtlich wird, welche Strecken(abschnitte) für eine Umstellung auf derartige Busse im Sinne einer erhöhten CO2-Einsparung in Frage kommen.

Quelle: https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006271

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #21 am: 26. Juni 2017, 19:25:53 »
"Bundeswehr-Bahn" unter Beschuss



Braunschweig. Seit Wochen fährt sie schon durch Braunschweig, jetzt wird Kritik an ihr laut – es geht um die "Bundeswehr-Bahn" der Verkehrs-GmbH. Die "Braunschweiger Friedensfreunde" sind dagegen, dass eine Bahn als rollende Werbefläche für die Bundeswehr durch die Löwenstadt fährt.

Sie fordern vom Rat der Stadt "Schluss mit der Bundeswehrwerbung an städtischem Eigentum!" und fragen, ob es die Stadt nötig habe, an der Werbung für eine Armee, die im weltweiten Einsatz sei, Geld zu verdienen.

Die Friedensfreunde kritisieren auch die Art und Weise der Werbung. So ködere die Bundeswehr junge Leute mit Karriereversprechen und verschweige, dass es beim Bund auch ums Töten und Zerstören gehe.

Quelle: http://www.news38.de/braunschweig/article211037457/Braunschweiger-Bundeswehr-Bahn-unter-Beschuss.html
« Letzte Änderung: 26. Juni 2017, 19:29:17 von NGT8D »

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #22 am: 27. Juni 2017, 17:57:59 »

Straßenbahn quietscht, Anwohner sind genervt

Die Verkehrs-GmbH will mit automatischen Schienen-Schmieranlagen in der Wendenstraße und am Kruckweg für Ruhe sorgen.

Quelle: http://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/alarm38/article211051119/Strassenbahn-quietscht-Anwohner-sind-genervt.html

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #23 am: 22. Juli 2017, 21:35:32 »
Trams in Braunschweig


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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #24 am: 30. Juli 2017, 13:40:07 »
Ärger über frühe Straßenbahn-Stopps – „Fehler des Personals“?



Braunschweig. Berkan Kurtoglu, BIBS-Stadtbezirksratsmitglied in Viewegsgarten-Bebelhof und Mitglied im Mobilitätsbeirat der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, fordert die Verkehrs-GmbH zum Handeln auf. Er bezieht sich dabei auf die Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 2, die bei der Einfahrt in die Anklamstraße immer wieder zu früh zum Stehen komme.

Fahrgäste der Linie 2 könnten demnach nicht auf dem eigentlich vorgesehenen Bahnsteig aussteigen, sondern finden sich zum Beispiel im Schotterbett wieder, wenn die Tram nicht ganz einfährt. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und für Personen mit Kinderwagen sei der Ausstieg dann an dieser Tür nicht mehr oder im schlimmsten Fall nur noch mit einem Sturz möglich.

Bei der letzten Sitzung des Mobilitätsbeirats im März 2017 habe Kurtoglu bereits die Problematik mit der Tram an der Endhaltestelle Anklamstraße im Heidberg ausführlich der Geschäftsleitung der Verkehrs-GmbH vorgetragen und eine sofortige Abstellung gefordert. Dennoch ist bisher nichts geschehen. Kurtoglu erklärt: „Ich möchte auch nicht, dass sich jemand dort irgendwann einmal ernsthaft verletzt und dann in Folge die Verkehrs-GmbH auf Schadenersatz verklagt. Das sollte doch auch im Sinne der Verkehrs-GmbH sein.“

Fehlverhalten des Personals

Laut Aussage der Verkehrs-GmbH im Mobilitätsbeirat seien die frühen Stopps ein Fehlverhalten des Fahrdienstpersonals, das im Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen haben würde. „Es ist bedauerlich, dass die Verkehrs-GmbH die Fehler gleich auf die Fahrer abwälzen will, ohne diese gehört zu haben. Vielmehr sollten bessere Rahmenbedingungen (zum Beispiel klarere Pausenregelungen) geschaffen werden, damit die Fahrer gar nicht erst in diese Situation gebracht werden“, erklärt Kurtoglu, der über Monate die missliche Situation vor Ort beobachtet habe.

Tramfahrer äußern Unmut

Gegenüber Berkan Kurtoglu hätten einige Tramfahrer erklärt, dass sie ungern bis zum vorgesehenen Haltepunkt vorfahren möchten, da bereits am Bahnsteig wartende Fahrgäste schon vor der Abfahrtzeit in die Tram einsteigen möchten. Hier sieht Kurtoglu die Verkehrs-GmbH in der Pflicht, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen: „Bislang hat sich leider nichts verändert. Es wiederholt sich, immer wieder, der frühe Stopp. In Gesprächen mit den Fahrgästen habe ich gemerkt, dass sich Unmut gegenüber den Tramfahrern angesammelt hat. Deshalb fordere ich die Braunschweiger Verkehrs-GmbH erneut auf, dafür zu sorgen, dass alle Fahrgäste auf dem Bahnsteig sicher aussteigen können“, so Berkan Kurtoglu abschließend.

Quelle: http://regionalbraunschweig.de/aerger-ueber-fruehe-strassenbahn-stopps-fehler-des-personals/

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #25 am: 01. August 2017, 20:19:26 »

Braunschweig: Baumaßnahme Helmstedter Straße 1954




Braunschweig: Baumaßnahme Helmstedter Straße Juli 2017


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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #26 am: 06. September 2017, 06:28:38 »

Busse und Bahnen sollen abends häufiger fahren

Braunschweig  Die Stadtverwaltung will das Angebot ausweiten. Rund 800 000 Euro sind dafür vorgesehen. Nun muss die Politik entscheiden.

„Ich bringe den ÖPNV voran!“ Seinem Wahlversprechen lässt Oberbürgermeister Ulrich Markurth Taten folgen. Ende September soll der Rat beschließe, 810 000 Euro zusätzlich zu investieren, damit in den Abendstunden mehr Busse und Bahnen fahren.

Dass der Fahrplan der Verkehrs-GmbH verbesserungsfähig ist, das ist nicht neu. Oberbürgermeister Ulrich Markurth: „Ein Ausbau des lokalen ÖPNV wurde vielfach, auch bei der Bürgerbeteiligung ‚Denk Deine Stadt‘, gefordert. Dem geben wir nun eine hohe Priorität im Haushalt und stellen entsprechende Summen ein.“

Nach einem Städtevergleich steht außerdem fest: Braunschweig hat größte Defizite in der Zeit des Ladenschlusses. Gegen 20 Uhr wird auf den Hauptlinien bislang vom 15-Minuten- auf den 30-Minuten-Takt gewechselt. Samstags geschieht das sogar noch früher.

Die Verwaltung schlägt nun vor: Der 15-Minuten-Takt wird auf 20.30 Uhr ausgeweitet. Auch am Samstag. Das soll gelten für alle Tramlinien sowie die Buslinien 411 (Lamme/Mascherode), 413 (Bevenrode/Leiferde), 416 (Kralenriede/Völkenrode) sowie die Ringlinien 419 und 429.

Wenn der Rat Ende September zustimmt, werden mit dem Fahrplanwechsel im Dezember mehr Busse und Bahnen die Käufer und das Verkaufspersonal aus der Innenstadt nach Hause fahren.

Damit das auch klappt, müssen allerdings auch die Anschluss-Verbindungen angepasst werden. Fahrplan-Veränderungen in den Abendstunden wird es darum auch auf den folgenden Buslinien geben: 412 (Helmstedter Straße/Südstadt), 414 (Stadion/Wenden), 417 (Volkmarode/Hondelage), 418 (Lamme-Riddagshausen), 422 (Bebelhof/Lehndorf), 424 (Rühme/Bevenrode), 426 (Hamburger Straße/Flughafen), 427 (Volkmarode/Essehof), 431 (Helmstedter Straße/Heidberg), 434 (Wenden/Lagesbüttel), 443 (Donauknoten/Querum), 445 (Donauknoten/Vallstedt), 454 (Stadion/Schwarzer Berg), 455 (Geitelde/Donauknoten), 465 (Broitzem/Rüningen und 484 (Rühme/Groß Schwülper).

Mitunter wird es nötig sein, dass nicht nur die Abfahrtzeiten geändert werden, mitunter müssen zusätzliche Busse fahren. Auf welchen Linien das sein wird, das steht noch nicht fest.

Weitere Verbesserungen soll es für die geben, die nach 20.30 Uhr Feierabend machen, vom Sport, dem Theater oder aus dem Kino kommen. Mitunter müssen sie eine Stunde auf den Bus warten. Auch das wird geändert. Die Wartezeit soll auf eine halbe Stunde verkürzt werden.

Das heißt: Auf den Stadtbahnlinien 2 und 4 sowie den Buslinien 411 und 418 erfolgt täglich eine zusätzliche Fahrt zwischen 22.15 Uhr und 23 Uhr. Zusätzlich wird um 23.30 Uhr der Nachtanschluss an der Haltestelle Rathaus auf den Stadtbahnlinien 1 und 3 sowie den Buslinien 411, 412, 413, 416 und 418 gefahren.

Verbessert wird auch der Nachtanschluss zum Hauptbahnhof: Dazu wird die Route der ersten und letzten Fahrt der Tramlinien 1 und 2 geändert. Bislang führt die Route vom Straßenbahn-Depot zum Rathaus über die Leonhardstraße.

Von Dezember an werden Fahrgäste der ersten und letzten Tour am Hauptbahnhof ein- oder aussteigen können. Dadurch soll erreicht werden, dass Fahrgäste der Regionalzüge eine bessere Verbindung erhalten.

Die geänderten Fahrpläne wird die Verkehrs-GmbH kurz vor der Umstellung im Dezember bekanntgeben.

Markurth kündigte an, dass es weitere Verbesserungen im Fahrplan geben werde.

Quelle: http://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article211823669/Busse-und-Bahnen-sollen-abends-haeufiger-fahren.html

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #27 am: 14. September 2017, 18:36:18 »
120 Jahre Elektrische

Vor 120 Jahren begann mit der Elektrifizierung der seit 1879 auf Schienen fahrenden Pferdebahn die Erfolgsgeschichte des Straßen- und Stadtbahnbetrieb in Braunschweig.

Am 28. Oktober 1897 war es dann soweit. In Begleitung vieler Persönlichkeiten und den ersten Fahrgästen, fuhr die erste elektrische Straßenbahn vom Augustplatz in Braunschweig zum Landratsamt in Wolfenbüttel. In den folgenden 120 Jahren erlebte die Elektrische eine wechselhafte Geschichte in der Löwenstadt. Heute ist sie mehr denn je das Rückgrat des modernen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Braunschweig.



"120 Jahre sind wir mit unseren Straßenbahnen in Braunschweig schon elektrisch unterwegs", sagt Jörg Reincke, Geschäftsführer der Verkehrs-GmbH. "Heute ist ein umweltfreundlicher, elektromobiler ÖPNV mehr denn je ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Mobilität unserer Gesellschaft. Ein dickes Plus für unser heutiges System Stadtbahn, das mit seiner weiteren Entwicklung und mit mehr Elektromobilität auf den Straßen Braunschweigs unsere ÖPNV Zukunft gestalten wird" so Reincke. "Freuen wir uns also gemeinsam auf die Zukunft und arbeiten daran, dass auf das Jubiläum "120 Jahre Elektrische in Braunschweig" noch viele weitere Jubiläen folgen werden".

Aktionen zum Stadtbahn-Geburtstag
Unter dem Motto "Mit Tradition in die Zukunft" lädt die Verkehrs-GmbH im Jubiläumsmonat Oktober 2017 zu verschiedenen Aktionen rund um den Straßenbahnbetrieb in Braunschweig ein.

Auf dem Programm stehen Werkstattführungen, Straßenbahnfahrten mit dem Oldtimer und die Tramino-Technik-Tour. Weiter angeboten werden eine Nachtfahrt mit dem Gleisreinigungsfahrzeug oder der Erwerb des "Tram-Ehrenführerscheins für Erwachsene". Ein besonderer Kindertag bietet auch den Kleinen "Straßenbahnfans" ein tolles Programm rund um die "Elektrische". Bereits angelaufen ist ein großer Malwettbewerb rund um die "Elektrische", der am 30. September endet. Die Siegerentwürfe werden mit Gutscheinen prämiert und dann auf einer Straßenbahn, die so für jedermann erlebbar einige Monate durch Braunschweig fährt.

Am Jubiläumstag, dem wirklichen Geburtstag der "Elektrischen" am Samstag, 28. Oktober, lädt die Verkehrs-GmbH dann zum Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten ein. Mit einem großen Straßenbahnkorso aller Fahrzeuggenerationen, angeführt von der ältesten Straßenbahn, dem Wagen 103 geht es auf die zum Teil historische Strecke in Richtung Wolfenbüttel nach Stöckheim und zurück in die Braunschweiger Innenstadt. Interessierte können sich als Fahrgäste für eine Fahrt in der Straßenbahn ihrer Wahl anmelden und diese einmalige Fahrt aller Straßenbahntypen in Braunschweig miterleben. Am gleichen Tag gibt es noch weitere Oldtimerfahrten und einen Geburtstags-Aktionstag mit einem bunten Programm im Kundenzentrum der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, Bohlweg 26. Alle Aktionen sind kostenfrei.

Bereits ab dem 15. September können sich alle Interessierten für diese Aktionen online unter www.verkehr-bs.de. anmelden und ihren Platz sichern. Begleitet werden die Aktionen rund um die Straßenbahn von einer Jubiläumsbroschüre, in der Mino, der Hausgeist der Braunschweiger Straßenbahn, sich vorstellt. Unterteilt in zwölf Dekaden erzählt Mino die Geschichte der "Elektrischen", liefert Fakten rund um die Entwicklung des Schienennetzes und des Fuhrparks und erinnert an manch amüsante Begebenheit rund um den Straßenbahnbetrieb in Braunschweig.

Reisen Sie mit Ihrer Verkehrs-GmbH durch 120 Jahre Straßenbahn-geschichte, und erfahren Sie mehr über das Verkehrsmittel, das die Stadt bewegt - mit Tradition in die Zukunft!

Weitere Informationen
Alle Informationen und Anmeldung zu den Jubiläumsaktivitäten ab dem 15. September 2017 ausschließlich über die Internetseite: www.verkehr-bs.de

Quelle: http://www.bs-live.de/xnews/aktuelle-news/120-jahre-elektrische.html

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #28 am: 20. September 2017, 22:28:02 »

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Re: ÖPNV in Braunschweig
« Antwort #29 am: 26. September 2017, 19:18:54 »
Rat votiert für Ausweitung des 15-Minuten-Takts

Das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird weiter ausgebaut. Das hat der Rat am Dienstag, 26. September, beschlossen. So wird das Fahrplanangebot im Abendverkehr montags bis samstags erweitert: Die Geschäftszeiten enden in der Braunschweiger Innenstadt montags bis samstags um 20 Uhr, weshalb der 15-Minuten-Takt auf allen Stadtbahnlinien sowie den Hauptbuslinien bis etwa 20.30 Uhr ausgedehnt wird soll. Die Fahrzeiten der Stadtbus- und   Anschlusslinien in den Außenbezirken werden entsprechend angepasst. Auch die Fahrten am späteren Abend sowie die Sternfahrten vom Rathaus werden ausgedehnt. Die Fahrplanänderungen sollen zum Fahrplanwechsel der Braunschweiger Verkehrs-GmbH im Dezember 2017 in Kraft treten.

Quelle: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/971508.html