Autor Thema: ÖPNV in Hamburg  (Gelesen 5407 mal)

Offline ex-magdeburger

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ÖPNV in Hamburg
« am: 22. März 2013, 14:20:14 »
Auch auf die Gefahr hin, dass mir die Hamburg-Hasser hier im Forum verbal eins über die Rübe braten, poste ich das trotzdem:

Hier eine Diskussion über ÖPNV in Hamburg: http://www.hamburg1.de/sendungen/SchalthoffLive/Nahverkehr_vor_dem_Kollaps-2988.html

Es geht nicht zu sehr ins Detail, also es können sich auch Leute angucken, die wenig bis gar nichts mit Hamburg zu tun haben. Der Nachteil ist dabei allerdings, das es im Grunde nichts neues in der Diskussion gibt. Wobei das ein typisches Problem von Politischen Talkshows ist.

Meine kurze Einschätzung zu den Personen:

Herr Elste ist Hochbahnchef, saß für die SPD in den 90ern in der Bürgerschaft und war Mitte der 90er Fraktionsvorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Seit dem er Hochbahnchef ist, hat er (zumindest nach außen hin) immer genau die Meinung des Senates. Das allerdings, würde ich genau so machen, denn andernfalls wäre er als Chef eines städtischen Unternehmens ganz schnell seinen Job los.

Herr Rieckhof ist Staatsrat in der Verkehrsbehörde. Das entspricht dem Staatsekretär in Flächenländern. Als Staatsrat ist er die rechte Hand des parteilosen Verkehrssenators Frank Horch.

Herr Steffen von den Grünen, war im Schwarz-Grünen Senat Justizsenator und hatte sich beim Buch eben jener Koalition bereits als (Justiz-)Senator unter Bürgermeister Scholz gesehen (-> Es war bereits vor der letzten Bürgerschaftswahl klar, das die SPD die CDU als stärkste Kraft ablöst). Nur war der Bruch der Koalition für die Grünen seinerzeit voll in die Hose gegangen. Sollten die Grünen in der nächsten Hamburger Regierung den Verkehrssenator stellen, wäre es keine Überraschung wenn Herr Steffen Verkehrssenator wird.

Herr Hesse von der CDU, ist bereits seit 2004 Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Damals (bis 2008) hatte die CDU unter dem Bürgermeister von Beust, eine absolute Mehrheit. Heute (nach der Wahlniederlage 2011) sind sie nicht einmal halb so Stark. Sollte die CDU im nächsten Hamburger Senat den Verkehrssenator stellen, dürfte kein Weg an Herrn Hesse vorbei führen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu den beiden zuletztgenannten: Der aktuelle Verkehrssenator Horch wird etwa zum Zeitpunkt der nächsten Bürgerschaftswahl 67, ich halte es daher für möglich, das er dem nächsten Senat nicht mehr angehören wird. Zur nächsten Wahl 2014 wird es in Hamburg vermutlich nur darum gehen ob die SPD einen Juniorpartner brauch oder nicht. Die Straßenbahn (die man von mir aus auch Stadtbahn nennen darf) - um auf das Thema Verkehr zurückzukommen, ist außer für die Grünen, kein Thema, welches im großen Umfang Stimmen für eine Partei bringen wird. Im Gegenteil. Alle Parteien außer die Grünen, müssen aufpassen, das es nicht Stimmen kostet. Es war eben kein Zufall, das Scholz mit seinem klaren Nein zur Straßenbahn, die absolute Mehrheit geholt hat.

Noch etwas zu den Begrifflichkeiten:
 
Senat = Regierung
Bürgerschaft = Parlament
Senator = Minister

Offline Rasenmäher

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #1 am: 22. März 2013, 20:18:09 »
Noch etwas zu den Begrifflichkeiten:

Senat = Regierung
Bürgerschaft = Parlament
Senator = Minister

welchen Ursprung hat denn diese seltsame Verwendung dieser 3 politischen Fachbegriffe?? Will man sich von anderen damit abheben, ganz nach dem Motto wir sind was besonderes, die anderen sind nur langweilig Normal ?? Mit dieser Frage beziehe ich mich auf alle in Deutschland derart vorkommenden Kuriositäten dergleichen. Soll ja in Berlin genauso sein ???

Auch auf die Gefahr hin, dass mir die Hamburg-Hasser hier im Forum verbal eins über die Rübe braten, poste ich das trotzdem:

eins über die Rübe zieh  ::) :P ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D

Nein im Ernst, der Verkehrskollaps ist wirklich nicht mehr weit weg. Dazu bedarf es auch keinen teuren wissenschaftlichen Untersuchungen um ihn festzustellen. Einfach mal ins Auto setzen, in dortiger Stadt umherfahren und wird's merken.

Ich hatte als Außendienstkraft tagtäglich den Spaß im innerstädtischen Stau zu stecken. Wallringtunnel, Sievekingsallee, Bereich Dammtor, Autobahnzubringer zur A7 sind nur einige Beispiele zu nennen ... schön isses nicht aber es muss sich möglich bald was in dieser Stadt dort oben ändern, vorallem muss man den immensen Autoverkehr aus Hamburg raushalten. Ein Bekannter sagte mir mal, es fahren in Hamburg täglich mehr Autos als Einwohner, allein das sollte einem zu Denken geben !!!!
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Offline ex-magdeburger

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #2 am: 22. März 2013, 23:36:50 »
Noch etwas zu den Begrifflichkeiten:

Senat = Regierung
Bürgerschaft = Parlament
Senator = Minister

welchen Ursprung hat denn diese seltsame Verwendung dieser 3 politischen Fachbegriffe?? Will man sich von anderen damit abheben, ganz nach dem Motto wir sind was besonderes, die anderen sind nur langweilig Normal ?? Mit dieser Frage beziehe ich mich auf alle in Deutschland derart vorkommenden Kuriositäten dergleichen. Soll ja in Berlin genauso sein ???

Also in Hamburg (und Bremen) hat es schlicht und einfach historische Gründe. Die (Hamburger) Bürgerschaft gab es schon lange vor den Bundesländern und der Bundesrepublik. Ja, die Hamburger Bürgerschaft gibt es, da existierte Deutschland als Nationalstaat noch nicht. Übrigens: In Schleswig-Holsteinischen Städten heißt (wie in Sachsen-Anhalt auch; anders als in Brandenburg und Hessen) das Stadtparlament Stadtrat; in Lübeck wird davon aber eine Ausnahme gemacht und der Stadtrat heißt dort auch aus historischen Gründen Bürgerschaft. Ich gehe davon aus, das es seitdem niemand ändern wollte (zumindest in den 1990ern und 2000er war es definitiv in Hamburg nie Thema). Warum auch? In meinen Augen sind diese Begrifflichkeiten ungefähr genauso unwichtig wie die Wiedereinführung der Kennzeichen von Altkreisen. Gut, bei Letzterem gab es eine Ramsauer, der sich wichtig tuen musste. ;)

In Berlin kenne ich mich nicht so gut aus, weiß nur aus dem Kopf wie es sich mit dem Bürgermeister, der dort die Amtsbezeichnung Regierender Bürgermeister trägt, verhält. Ich vermute beim Abgeordnetenhaus (also dem Berliner Landtag) wird es sich ähnlich verhalten: Der SPD-Mann Ernst Reuter wurde Ende der 40er zum Berliner Oberbürgermeister gewählt. Das wurde er zu einem Zeitpunkt, als noch nicht klar war, das Deutschland und Berlin geteilt wird. So wurde er auch eigentlich zum Oberbürgermeister von (Gesamt-)Berlin gewählt. Die sowjetische Besatzungsmacht hat aber die Amtseinführung von Reuter blockiert. Nach einigem hin und her ist dann Reuter Regierender Bürgermeister von Berlin(-West) geworden, allerdings zunächst mit dem Anspruch Oberburgermeister von ganz Berlin zu werden, sobald die Sowjets zustimmen. Mit der Vereinigung sind dann die West-Berliner Begriffe auf die vereinte Stadt Berlin übergegangen.

Übrigens war Ernst Reuter von 1931 bis 1933 Oberbürgermeister von Magdeburg. Eigentlich hätte er noch länger amtiert, ist dann aber von Leuten, die einem verrückten Österreicher hinterher gerannt sind, aus dem Amt geprügelt worden. Weil er als Sozialdemokrat Angst um sein Leben und um das seiner Familie hatte, ist er bis 1945 ins Exil gegangen.
Das ist auch der Grund, warum die Stadt Magdeburg mit der Ernst-Reuter-Allee und die SPD mit ihrer Landesparteizentrale, dem Ernst-Reuter-Haus, den früheren Magdeburger Oberburgermeister Ernst Reuter ehren.

Offline Rasenmäher

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #3 am: 27. März 2013, 13:28:46 »
Auch auf die Gefahr hin, dass mir die Hamburg-Hasser hier im Forum verbal eins über die Rübe braten,

ich bin icht der einzige ich zitiere mal einen Kommentar aus diesem Artikel hier: http://www.nahverkehrhamburg.de/bus/761-hochbahn-chef-bus-bringt-die-gleiche-leistung-wie-stadtbahn

Zitat
hans-peter Dienstag, 26.03.2013
"Modernstes Bussystems Europas"?

Das ist ein schlechter Witz.
Die HVV-Busse sind dermaßen schlecht ausgestattet, da hilft auch ausliegende Lektüre und W-Lan nichts.
Das ist ist alles so Dorf- bis Schulbus-esk hier - es schreit zum Himmel:
- Zahlen beim Fahrer
- Nur Vorneinstieg
- 80er Jahre LED-Leiste, ohne weitere Infos (Unsteigemöglichkeiten, nachfolgende Haltestellen)
- teilweise nicht mal eine einfache Darstellung eines Linienplans/-verlaufs im Bus...

Und das bei Hamburgs ÖPNV-Rückgratsystem...

Z.B. schonmal in München Bus gefahren?! Und da ist es nach S-, U- und Trambahn nur die Nr. 4.

Wenn alles soviel billiger sein soll (und "billig" ist so ein Bus-System ja auch): Warum kosten die Tickets nicht deutlich weniger als woanders?


 auch die andere Kommentare stellen ein sehr deutliches Bild dar, und decken sich sogar mit Meinier Meinung über Hamburgs ÖPNV... ich steh da nicht allein da mit meiner Meinung ... Jetzt müsste es nur noch einen Volksaufstand geben *träum*  ::) ::) ::) ::)
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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #4 am: 27. März 2013, 16:35:10 »
ich bin icht der einzige ich zitiere mal einen Kommentar aus diesem Artikel hier: http://www.nahverkehrhamburg.de/bus/761-hochbahn-chef-bus-bringt-die-gleiche-leistung-wie-stadtbahn

Klar, ich war enttäuscht, dass in Hamburg die Grünen nicht mitregieren, denn war mir sicher, dass die Grünen die Stadtbahn gegen die Elbvertiefung eintauschen würden. Klar, anderswo ist das Gras immer Grüner, so ist der Nachtverkehr in München unter aller Sau, wie ich mir habe sagen lassen. Die Kommentare bilden ca. 15 Personen von 1,7 Millionen ab. In puncto Straßenbahn haben die Kommentatoren recht. Das ist klar. Ich gehe allerdings davon aus, das dort nur ÖPNV-Fans kommentieren, die sich damit tiefer beschäftigen und eben die Schwächen genau kennen. Also sollte man das nicht überbewerten. Vllt. stehen nur 3 Kommentare in den Autoforen, die Scholz als tollen Hecht feiern. Vllt. aber auch 30 oder 300. Auf jeden Fall bin ich da vorsichtig. Zumal es in Hamburg mindestens zwei mal (2001 und 2011) so war, dass die Presse die Straßenbahn bewusst schlecht geschrieben hat. In den Kommentaren wird Hannover gelobt, aber mit keiner Silbe erwähnt, das die dortige Stadtbahn mit ihren Hochbahnsteigen zum Beispiel das Stadtbild verschandelt. Die Straßenbahn in Hamburg wird kommen, davon bin ich überzeugt. Womöglich wird es bereits in 2 Jahren in Angriff genommen werden. Klar ist aber auch: Man muss die Bürger mitnehmen, selbst dann wird es Proteste geben. Die Straßenbahn darf auf keinen Fall mit dem Holzhammer eingeführt werden, auch wenn einige hier im Forum das gern hätten, weil der gemeine Hamburger nicht weiß, was gut ist. :)
Zitat
hans-peter Dienstag, 26.03.2013
"Modernstes Bussystems Europas"?

Das ist ein schlechter Witz.
Die HVV-Busse sind dermaßen schlecht ausgestattet, da hilft auch ausliegende Lektüre und W-Lan nichts.
Das ist ist alles so Dorf- bis Schulbus-esk hier - es schreit zum Himmel:
- Zahlen beim Fahrer
Finde ich jetzt nicht grundsätzlich schlecht. Für Touris (und für Oma Dreibein) ist das sogar besser als die Magdeburger Lösung mit Automaten. Denn der Touri kann dem Busfahrer Fragen stellen. Mal abgesehen, das der Begriff "Dorf- bis Schulbus-esk" im nur Polemik ist, und auch eine gewisse Hochnäsigkeit mitschwingt. Es wird immer Busse (und Straßenahnen und U-Bahnen und, und, und...) geben die kurz vor der Ausmusterung stehen.
Zitat
- Nur Vorneinstieg
Ist, auf stark belasteten Linien, quatsch. Wie ich mitbekomme, wird das aufgeweicht, bzw. wurde nie Kosequent anwendet. Und das ist auch gut so.

Zitat
- 80er Jahre LED-Leiste, ohne weitere Infos (Unsteigemöglichkeiten, nachfolgende Haltestellen)
- teilweise nicht mal eine einfache Darstellung eines Linienplans/-verlaufs im Bus...
Beides bezieht sich auf Monitore in den Fahrzeugen. Das ist in sofern komisch, als das ich die letzten Male in Hamburg war, es diese Monitore gab.

Zitat
Und das bei Hamburgs ÖPNV-Rückgratsystem...

Z.B. schonmal in München Bus gefahren?! Und da ist es nach S-, U- und Trambahn nur die Nr. 4.
Wenn alles soviel billiger sein soll (und "billig" ist so ein Bus-System ja auch): Warum kosten die Tickets nicht deutlich weniger als woanders?
Siehe oben.

auch die andere Kommentare stellen ein sehr deutliches Bild dar, und decken sich sogar mit Meinier Meinung über Hamburgs ÖPNV... ich steh da nicht allein da mit meiner Meinung ... Jetzt müsste es nur noch einen Volksaufstand geben *träum*  ::) ::) ::) ::)

Was hast du schon getan um den Volksaufstand zu organisieren? Einer muss es ja machen, und offensichtlich hat noch keiner angefangen. ;)

Offline Ex-Wilhelmstädter

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #5 am: 28. März 2013, 09:51:04 »
Also, wenn ich in Hamburg bin, dann stelle ich mein Auto ab und erreiche alle Ziele bequem, schnell und preiswert mit S-Bahn und Hochbahn.

Ansonsten sollte man die Traditionen der Freien und Hansestadt Hamburg schon mit gebührendem Respekt zur Kenntnis nehmen.

„Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas“ (sinngemäß: „Die Freiheit, die die Alten erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten sich bemühen“)

Und auch das ist etwas Besonderes.

Zurückgehend auf das Hamburger Stadtrecht des 13. Jahrhunderts dürfen Hanseaten keine Auszeichnungen „fremder Herren“ annehmen. An diese Tradition hält man sich in der Regel bis heute und sie ist insbesondere bei Bediensteten des Staates vorgeschrieben.


Übrigens - eine Stadt und ein Land, die sich vom BUND "regieren" lassen, sollte nicht mit den Fingern auf Andere zeigen.

Offline Rasenmäher

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #6 am: 28. März 2013, 23:30:13 »

Zitat
- Nur Vorneinstieg
Ist, auf stark belasteten Linien, quatsch. Wie ich mitbekomme, wird das aufgeweicht, bzw. wurde nie Kosequent anwendet. Und das ist auch gut so.

dann kann man es gleich weglassen ... entweder man ist so konsequent und zieht es durch, aber nicht sone halbweichen Sachen, richtig nervig war es immer die Leute die an Tür 1 rauswollten zurückzuschnauzen man solle doch die ausgewiesenen Ausgangstüren nutzen, dafür bekam ich des öfteren ein Danke vom Busfahrer, ein Satz ist mir noch immer im Ohr von einem dunkelhäutigen Busfahrer "Endlich mal ein Fahrgast der sein Mund aufmacht!"  ...

Automaten im Bus hindern nicht den Busfahrer zu fragen.

Wenn ich die Standzeiten der Busse an den Haltestellen vergleiche mit denen in Berlin oder Magdeburg, muss ich sagen, ist man in MD und B viel schneller wieder weg von der Haltestelle.

Wenn man mit dem 25er von Hammerbrook losfährt, steht man an der Haltestelle Süderstraße schon wieder eine Minute mitm Bus das gleiche Spiel dann wieder Ausschläger Weg/Verkehrsamt ...

auch der Bus Strecke Bostelbeck  bis Harburg Rathaus war auch immer so ein Stand-Kandidat waren so 2 meiner Stammlinien in den 2 Jahren

... ich habe es sehr stark vermieden in Hamburg mitm Bus zu fahren, weils immer so langwierig war schnell ans Ziel zu kommen, nur das nötigste... also zur Arbeit, und einkaufen habe ich immer aufm Rückweg erledigt ... oder in der Mittagspause ... 

kann mir noch jemand erklären , das wenn man in HH in der U-Bahn oder S-Bahn wagt das Fenster aufzumachen, weil in den Fahrzeugen eine dermaßen dicke Luft is, man böse angeglotzt wird, teilweise angepöbelt wird etc etc ... und in Berlin das nicht so ist ??

Ich habe es in Berlin noch nicht erlebt das jemand ein Fenster zugeklatscht hat. trotz Winterwetter ...   Dachte die Hamburger lieben ihre saubere frische Luft ...  ?? 
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Offline Michael111

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #7 am: 28. Oktober 2015, 19:53:04 »
 :o

Also ich finde es ganz schlimm, daß es in der schönsten Stadt der Welt (was Hamburg eindeutig ist, und das meine ich auch ernst und ganz ohne Ironie) weiterhin keine Stadtbahn (also ein modernes Straßenhansystem) geben wird, obwohl die Stadtbahn ja schon ein Planfeststellungsverfahren gehabt hat. Die SPD unter Olav Scholz hat leider dem Projekt Stadtbahn eine Absage erteilt, so daß der Hamburger Nahverkehr mit dieser Absage um Einiges zurück geworfen wird und der Busverkehr auf Dauer kein Ersatz für die nicht vorhandene Stadtbahn ist.

Offline ex-magdeburger

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #8 am: 02. November 2015, 20:23:33 »
Meine Güte das ist schon 2 1/2 Jahre her, das ich das Thema aufgemacht habe. Wie die Zeit vergeht. :)

Entgegen meiner damaligen Einschätzung hatte die Grünen sehr schwach verhandelt, und nicht ansatzweise das durchbekommen, was die in ihrem Wahlprogramm stehen hatten. Die nächste Wahl findet übrigens erst 2020 statt, also in über vier Jahren. Heute ist noch nicht Ansatzweise absehbar, was dann für Themen eine Rolle spielen. Allerdings bleibe ich dabei, dass die Einführung Straßenbahn kein Spaziergang wird. Scholz ist ein ausgesprochener Gegner, und trotzdem fährt der Ergebnisse ein die überall sonst in Deutschland für die SPD unrealistisch sind. Er trifft einfach beim Thema Straßenbahn (und in anderen Themen) die Stimmung der meisten Hamburger.

Außerdem gibt es schönere Städte auf der Welt. :)

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #9 am: 17. Februar 2016, 08:20:12 »
Er trifft einfach beim Thema Straßenbahn (und in anderen Themen) die Stimmung der meisten Hamburger.

Außerdem gibt es schönere Städte auf der Welt. :)

es ist eben eine Autofahrerstadt
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Offline NGT8D

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #10 am: 16. August 2017, 18:31:21 »

Hamburgs U-Bahn: Auf Schienen durch die Stadt | Wie geht das? | NDR

Die U-Bahn gilt als zuverlässigstes und beliebtestes Verkehrsmittel Hamburgs. Pünktlichkeit ist das oberste Gebot - mehrere Hundert Mitarbeiter pro Schicht sorgen dafür.


Offline NGT8D

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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #11 am: 18. August 2017, 13:32:22 »

S-Bahn Hamburg 2017

die S-Bahn Hamburg mit den Bahnhöfen Hauptbahnhof und Jungfernstieg.
zu sehen die Baureihen 474 und 472.


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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #12 am: 18. August 2017, 13:33:48 »

U-Bahn Hamburg / Hochbahn Hamburg 2017 (alle 4 Linien)

Besuch bei der Hamburger U-Bahn. in diesem Mix sind alle 4 Linien zu sehen.

Die Hamburger U-Bahn ist seit 1912 in Betrieb und damit das zweitälteste System in Deutschland. Sie ist Teilweise als Hochbahn oder als Untergrundbahn angelegt und besitzt 4 Linien mit 91 Stationen. Es werden drei Zugtypen eingesetzt. Der DT4 vorwiegend auf den Linien U1 und U2, sowie der neuste Typ DT5 auf der U3 und U4. Noch sind ertüchtigte DT3 (DT3E) unterwegs, aber nur zur Hauptverkehrszeit.


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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #13 am: 03. September 2017, 08:04:35 »
U-Bahn Hamburg / Hochbahn Hamburg Linie U3

Die Linie U3 der Hamburger U-Bahn führt als Ringlinie durch das Zentrum der Stadt. Der Fahrbetrieb findet in beiden Richtungen des Rings statt, also sowohl von Wandsbek-Gartenstadt über Barmbek und den Ring wieder nach Barmbek als auch in die Gegenrichtung. zu sehen sind die Haltestellen Hauptbahnhof Süd, St.Pauli, Landungsbrücken, Baumwall, Rödingsmarkt, Kellinghusenstraße, Eppendorfer Baum und Schlump.


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Re: ÖPNV in Hamburg
« Antwort #14 am: 21. Januar 2018, 16:33:49 »
Hamburg Hauptbahnhof

Der Hamburger Hauptbahnhof ist der wichtigste Eisenbahnknoten von Hamburg und ist mit 480.000, teils mit bis zu 500.000 Reisenden täglich, der meistfrequentierte Fernbahnhof der Deutschen Bahn. Der Durchgangsbahnhof wurde ab 1904 als Ersatz für die früheren verstreut liegenden Kopfbahnhöfe verschiedener Bahngesellschaften erbaut und am 6. Dezember 1906 in Betrieb genommen.