Autor Thema: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn  (Gelesen 3289 mal)

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #30 am: 07. August 2021, 07:39:58 »
Bereits seit fast 9 Jahren ist die Ära der Tatra-Wagen des Typs T4D in Magdeburg Geschichte.

Das Foto zeigt einen der letzten Einsätze der Doppeltraktion Tw 1272 + Tw 1248 am 12. Oktober 2012, hier vor dem Opernhaus auf dem Universitätsplatz. Der letzte T4D-Einsatz im Liniendienst fand am 18. Oktober 2012 statt. Die Doppeltraktion aus Tw 1272 + Tw 1248 befuhr die Linien 1 und 10 bis 11:46 Uhr. Es erfolgte wegen eines defekten Sitzes im Tw 1248 ein Zugtausch. Danach fuhren Tw 1244 + Tw 1245 auf der Linie 8 und rückten 15:32 Uhr planmäßig in den Betriebshof Nord ein.

Foto: Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2034758553356052/2034756766689564

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #31 am: 08. August 2021, 07:03:28 »
Der Universitätsplatz gehört zu den Straßen Magdeburgs, die am häufigsten umbenannt wurden. Seit der politischen Wende in der DDR ist er nach der an der Nordostseite des Platzes befindlichen Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg benannt.

Spätestens mit der Gründung der DDR 1949 zeichnete sich ab, dass die Entwicklung von Wirtschaft und Industrie immer dringender den Einsatz von Fachkräften mit Hochschulbildung erforderte. Auf den Traditionen der damaligen Fachschule für Schwermaschinenbau aufbauend, die 1871 als Maschinenbauschule gegründet wurde, entstand 1953 die Hochschule für Schwermaschinenbau. Dem Namen entsprechend lag ihr Schwerpunkt in der Ausbildung und Forschung im Bereich des Maschinenbaus.
Ab 1961 wurde sie als Technische Hochschule Magdeburg bezeichnet und nach Otto von Guericke benannt. Die Umwandlung in eine Technische Universität erfolgte 1987. Im Oktober 1993 entstand aus der Technischen Universität und zwei anderen Magdeburger Hochschulen die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der Gotha-Straßenbahnzug fährt auf der Walther-Rathenau-Straße vor dem Gebäude der Fakultät für Maschinenbau entlang in Richtung Alte Neustadt. Er ist mit Schildern für den OS-Betrieb »Ohne Schaffner – Zahlboxbetrieb« gekennzeichnet. Die MVB startete im Frühjahr 1964 auf der Linie 2 die Einführung des OS-Betriebs. Die auf der »2« eingesetzten Gotha-Wagen waren für den schaffnerlosen Betrieb bestens geeignet, denn sie besaßen selbsttätig öffnende und schließende Türen und die zur Ergänzung der optischen und akustischen Abfahrtssignaleinrichtungen erforderliche 24-Volt-Kleinspannungsanlage.

Die Fahrzeuge des abgebildeten Gotha-Zuges gehören zu den Typen T2-62 und B2-62 der Baujahre 1965/66.

Mit dem Bau des Straßentunnels unter dem Universitätsplatz erfolgte 2004 die Verlegung der Straßenbahntrasse aus der Walther-Rathenau-Straße in die parallel verlaufende Listemannstraße.

Urhebervermerk: GEBR. GARLOFF KG MAGDEBURG | Foto: unbekannt | MAGDEBURG – Technische Hochschule »Otto von Guericke« | undatiert, ca. 1969 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2035704519928122/2035694943262413/

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #32 am: 08. August 2021, 07:04:15 »
Die Straßenbahntrasse in der Walther-Rathenau-Straße im August 1994

Foto: Sammlung IGNah



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2035704519928122/2035694949929079

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #33 am: 08. August 2021, 07:04:53 »
Durch das Gleisdreieck am Universitätsplatz fährt im August 1994 der historische Hechtwagen 70, hier noch in seiner Ausführung als Einrichtungswagen. Zwischen 2005 und 2008 erfolgte mit hohem Aufwand der Rückbau in die Ursprungsausführung als Zweirichtungsfahrzeug im Stile der 1940-er Jahre.

Im Hintergrund ist der blaue Erweiterungsbau des Fernmeldeamtes aus den 1980er Jahren zu sehen.

Foto: Sammlung IGNah



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2035704519928122/2035694973262410

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #34 am: 09. August 2021, 19:54:45 »
Im Nordabschnitt der Karl-Marx-Straße (heute Breiter Weg) wurde ab 1965 eine der ersten Fußgängerzonen der DDR angelegt. Achtgeschossige Zeilenbauten des Plattenbau-Typs M8 flankierten den Boulevard. Die Handelseinrichtungen wurden vorgelagert, in den Platzraum hinein vorgeschoben und auf der Westseite durch aufgeständerte Pavillions zwischen den Zeilenbauten aufgelockert. Gestaltungselemente, wie Brunnen, Hochbeete und Sitzbänke, gliederten den Straßenraum weiter.

Die drei aufgeständerten Pavillions waren die Eulenspiegel-Bar, die Wernesgrüner Bierstube und das Kindercafé Märchenland. Ihre Frontseiten waren jeweils als Fensterfassaden gestaltet, die fensterlosen Seitenwände mit Leuchtreklame-Bildmotiven dekoriert. An der Kreuzung Julius-Bremer-Straße entstand ein Kinderkaufhaus.

Überhaupt besaßen alle Geschäfte lange Schaufensterfronten mit farbig gestalteten Leuchtreklame-Schriftzügen. In der Dämmerung und am Abend schufen sie eine großstädtische Atmosphäre auf dem etwas zu breit geratenen Boulevard.

Die Straßenbahn durchfuhr den Nordabschnitt ohne Halt. Haltestellen befanden sich nur jeweils in Fahrtrichtung vor der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Wilhelm-Pieck-Allee und am Maxim-Gorki-Theater vor dem damaligen Kaufhaus Magnet.

Auf dem jeweils gleichen Bildmotiv sind Straßenbahnzüge aus der Nachkriegsproduktion abgebildet. Auf der Linie 2 wurden offensichtlich nach Möglichkeit die modernsten Fahrzeuge eingesetzt.
Lowa-Zug auf einer Ansichtskarte von 1966, die den Poststempel vom 16.5.67 trägt.

Urhebervermerk: GEBR. GARLOFF KG MAGDEBURG | Foto: unbekannt | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | undatiert, ca. 1966 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2036466289851945/2036456189852955/

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #35 am: 09. August 2021, 19:55:34 »
Im Nordabschnitt der Karl-Marx-Straße (heute Breiter Weg) wurde ab 1965 eine der ersten Fußgängerzonen der DDR angelegt. Achtgeschossige Zeilenbauten des Plattenbau-Typs M8 flankierten den Boulevard. Die Handelseinrichtungen wurden vorgelagert, in den Platzraum hinein vorgeschoben und auf der Westseite durch aufgeständerte Pavillions zwischen den Zeilenbauten aufgelockert. Gestaltungselemente, wie Brunnen, Hochbeete und Sitzbänke, gliederten den Straßenraum weiter.

Die drei aufgeständerten Pavillions waren die Eulenspiegel-Bar, die Wernesgrüner Bierstube und das Kindercafé Märchenland. Ihre Frontseiten waren jeweils als Fensterfassaden gestaltet, die fensterlosen Seitenwände mit Leuchtreklame-Bildmotiven dekoriert. An der Kreuzung Julius-Bremer-Straße entstand ein Kinderkaufhaus.

Überhaupt besaßen alle Geschäfte lange Schaufensterfronten mit farbig gestalteten Leuchtreklame-Schriftzügen. In der Dämmerung und am Abend schufen sie eine großstädtische Atmosphäre auf dem etwas zu breit geratenen Boulevard.

Die Straßenbahn durchfuhr den Nordabschnitt ohne Halt. Haltestellen befanden sich nur jeweils in Fahrtrichtung vor der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Wilhelm-Pieck-Allee und am Maxim-Gorki-Theater vor dem damaligen Kaufhaus Magnet.

Auf dem jeweils gleichen Bildmotiv sind Straßenbahnzüge aus der Nachkriegsproduktion abgebildet. Auf der Linie 2 wurden offensichtlich nach Möglichkeit die modernsten Fahrzeuge eingesetzt.

Auf dieser Ansichtskarte mit dem Gotha-Dreiwagenzug, der Richtung Buckau unterwegs ist, ist im Hintergrund der »Blaue Bock« erkennbar. Das CENTRUM-Warenhaus und das Haus des Lehrers existieren noch nicht.

Urhebervermerk: GEBR. GARLOFF KG MAGDEBURG | Foto: Kunze | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | 1969, Bildpostkarten-Kalender »Neues Land – Neues Leben« | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2036466289851945/2036456433186264

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #36 am: 09. August 2021, 19:56:12 »
Im Nordabschnitt der Karl-Marx-Straße (heute Breiter Weg) wurde ab 1965 eine der ersten Fußgängerzonen der DDR angelegt. Achtgeschossige Zeilenbauten des Plattenbau-Typs M8 flankierten den Boulevard. Die Handelseinrichtungen wurden vorgelagert, in den Platzraum hinein vorgeschoben und auf der Westseite durch aufgeständerte Pavillions zwischen den Zeilenbauten aufgelockert. Gestaltungselemente, wie Brunnen, Hochbeete und Sitzbänke, gliederten den Straßenraum weiter.

Die drei aufgeständerten Pavillions waren die Eulenspiegel-Bar, die Wernesgrüner Bierstube und das Kindercafé Märchenland. Ihre Frontseiten waren jeweils als Fensterfassaden gestaltet, die fensterlosen Seitenwände mit Leuchtreklame-Bildmotiven dekoriert. An der Kreuzung Julius-Bremer-Straße entstand ein Kinderkaufhaus.

Überhaupt besaßen alle Geschäfte lange Schaufensterfronten mit farbig gestalteten Leuchtreklame-Schriftzügen. In der Dämmerung und am Abend schufen sie eine großstädtische Atmosphäre auf dem etwas zu breit geratenen Boulevard.

Die Straßenbahn durchfuhr den Nordabschnitt ohne Halt. Haltestellen befanden sich nur jeweils in Fahrtrichtung vor der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Wilhelm-Pieck-Allee und am Maxim-Gorki-Theater vor dem damaligen Kaufhaus Magnet.

Auf dem jeweils gleichen Bildmotiv sind Straßenbahnzüge aus der Nachkriegsproduktion abgebildet. Auf der Linie 2 wurden offensichtlich nach Möglichkeit die modernsten Fahrzeuge eingesetzt.

Die Tatra-Wagen aus den CKD-Werken Prag fuhren seit 1969 auf der Linie 2. Das CENTRUM-Warenhaus im Hintergrund steht unmittelbar vor der Eröffnung.

Urhebervermerk: PLANET-VERLAG BERLIN | Foto: Biscan | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | undatiert, ca. 1973 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2036466289851945/2036456216519619

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #37 am: 10. August 2021, 06:21:36 »
Blick auf die Ostseite des Nordabschnitts der Karl-Marx-Straße.

1964 wurde der vollständige Abriss der Katharinenkirche beschlossen. Nach hitzig geführten Debatten sollten zunächst die Türme stehen bleiben. Die Sprengung des Kirchenschiffes erfolgte am 24. März 1964. Im Juli 1965 wurde auch der Abriss der Türme angeordnet, dieser erfolgte im Jahr 1966. Nach 736 Jahren endete damit die Geschichte der Katharinenkirche.

An Stelle der Kirchtürme wurde als neue Höhendominate das 12-geschossige »Haus der Lehrer« bis 1970 errichtet. Das stadtbildprägende Turmhochhaus entstand in Stahlbetonskelett-Montagebauweise mit blauer Leichtmetall-Glas-Vorhangfassade.

Nachdem der Turm nach der deutschen Wiedervereinigung längere Zeit leer stand, wurde er 2014 zum Büro- und Wohngebäude umgebaut. Der neue Name »Katharinenturm« erinnert an die alte Katharinenkirche. Nachts wird die Fassade durch rund 12.000 LED illuminiert. Der Katharinenturm ist mit seiner Gesamthöhe von 46,5 Metern eines der repräsentativsten Gebäude im Stadtzentrum. Er ist ein Projekt der Wobau Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH.

Der Straßenbahnzug der Linie 6 ist unterwegs mit dem Fahrtziel Herrenkrug. Es dürfte damals eine seiner letzten Touren gewesen sein, denn im September/Oktober 1973 wurde die Straßenbahnlinie in den Herrenkrug auf Omnibusbetrieb umgestellt.

Urhebervermerk: PLANET-VERLAG BERLIN | Foto: Biscan | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | undatiert, ca. 1973 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2037255676439673/2037250289773545/

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #38 am: 10. August 2021, 06:22:17 »
Blick auf die Ostseite des Nordabschnitts der Karl-Marx-Straße.

1964 wurde der vollständige Abriss der Katharinenkirche beschlossen. Nach hitzig geführten Debatten sollten zunächst die Türme stehen bleiben. Die Sprengung des Kirchenschiffes erfolgte am 24. März 1964. Im Juli 1965 wurde auch der Abriss der Türme angeordnet, dieser erfolgte im Jahr 1966. Nach 736 Jahren endete damit die Geschichte der Katharinenkirche.

An Stelle der Kirchtürme wurde als neue Höhendominate das 12-geschossige »Haus der Lehrer« bis 1970 errichtet. Das stadtbildprägende Turmhochhaus entstand in Stahlbetonskelett-Montagebauweise mit blauer Leichtmetall-Glas-Vorhangfassade.

Nachdem der Turm nach der deutschen Wiedervereinigung längere Zeit leer stand, wurde er 2014 zum Büro- und Wohngebäude umgebaut. Der neue Name »Katharinenturm« erinnert an die alte Katharinenkirche. Nachts wird die Fassade durch rund 12.000 LED illuminiert. Der Katharinenturm ist mit seiner Gesamthöhe von 46,5 Metern eines der repräsentativsten Gebäude im Stadtzentrum. Er ist ein Projekt der Wobau Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH.

Im Erdgeschoss befand sich eine preiswerte Selbstbedienungsgaststätte. In der 1. Etage gab es in der Grillbar ein gehobenes Gastronomieerlebnis der Preisstufe S, auch in den ersten Jahren nach der Eröffnung des Restaurants immer noch ein Geheimtipp!

Urhebervermerk: PLANET-VERLAG BERLIN | Foto: Biscan | Magdeburg – Karl-Marx-Straße mit Haus der Lehrer und Restaurant Zentral | undatiert, ca. 1975 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2037255676439673/2037250276440213

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #39 am: 10. August 2021, 06:22:51 »
Blick auf die Ostseite des Nordabschnitts der Karl-Marx-Straße mit dem »Haus der Lehrer«.

Das Foto von Jürgen Goldammer besitzt absoluten Seltenheitswert, denn es zeigt einen typenreinen Straßenbahnzug aus Nieskyer Wagen. Die Linie 10 besaß in Rothensee eine Kuppelendstelle. Ein Triebwagen übernahm dort immer die Beiwagen des vorherigen Zuges, so dass es meist »gemischte« Züge gab – bis auf diesen Moment Anfang der 1970-er Jahre.

Urhebervermerk: Foto: Jürgen Goldammer | undatiert, ca. 1970 | Sammlung IGNah



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2037255676439673/2037250213106886

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #40 am: 10. August 2021, 06:23:30 »
Blick auf die Ostseite des Nordabschnitts des Breiten Wegs mit dem leerstehenden »Haus der Lehrer«.

Der historische Gotha-Zug ist anlässlich der ersten Veranstaltung »Mit der Linie 4 um die Welt« unterwegs.

Urhebervermerk: Foto: Ralf Kozica | 21. September 2008



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2037255676439673/2037250329773541

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #41 am: 10. August 2021, 06:24:06 »
Der Katharinenturm ist mit seiner Gesamthöhe von 46,5 Metern eines der repräsentativsten Gebäude im Stadtzentrum. Er ist ein Projekt der Wobau Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH.

Abendstimmung mit dem historischen Triebwagen 124 vor dem Katharinenturm im Nordabschnitt des Breiten Wegs am 27. Juni 2021.

Urhebervermerk: Foto: Ralf Kozica | 27. Juni 2021



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2037255676439673/2037250209773553

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #42 am: 11. August 2021, 06:26:38 »
Blick von oben auf die Karl-Marx-Straße. Vom oberen Stockwerk des »Hauses der Lehrer« geht der Blick Richtung Süden über den Marietta-Block am Eingang zum Alten Markt hin zum Dom. Das CENTRUM-Warenhaus ist nur im Anschnitt zu sehen und noch im Bau, deshalb dürften die Fotos um 1973 entstanden sein (Die Drucknummer ist auf 1978 datiert.)

In umgekehrter Richtung blicken wir vom Stadt-Prag-Block Richtung Norden über die Terrasse der »Marietta«-Bar zum »Haus der Lehrer«. Was die Stadtplanerinnen und Stadtplaner bewogen hat, das Wohnhaus mit dem vorgeschobenen Einzelhandelsgeschoss, in dem sich die »Marietta«-Bar befand, 2003 abreißen zu lassen, bleibt angesichts des Ersatzbaus ein Rätsel. Denn das neue Gebäude, für das 2005 Baubeginn war, präsentiert uns in bester Citylage in den oberen Geschossen mehrere vergitterte Parkebenen. Selbst heftigsten Kritikern der Ostmoderne dürfte es beim Anblick dieses Hauses die Sprache verschlagen.

Urhebervermerk: BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL.) | Foto: Biscan | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | undatiert, ca. 1973 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2038083643023543/2038082079690366/

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #43 am: 11. August 2021, 06:27:08 »
»Marietta« hieß die Eis-Milch-Mokka-Bar, die am 1. Juli 1966 in der Karl-Marx-Straße eröffnet wurde. Blick über die Terrasse der »Marietta«-Bar zum Kinderkaufhaus und den in den 1970er Jahren errichteten 10-Geschossern des Plattenbau-Typs M10 an der Ecke Julius-Bremer-Straße/Max-Otten-Straße.

Urhebervermerk: BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL.) | Farbfoto: Stöhr, Greiz | Magdeburg – Karl-Marx-Straße | undatiert, ca. 1981 | Sammlung Ralf Kozica



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2038083643023543/2038082146357026

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Re: Ansichtskartenreise mit der Magdeburger Straßenbahn
« Antwort #44 am: 11. August 2021, 06:27:45 »
Von der Straßenbahnhaltestelle vor dem einstigen CENTRUM-Warenhaus (jetzt Karstadt) geht der Blick zum 2003 abgerissenen Marietta-Block.

Urhebervermerk: Foto: Sammlung IGNah | April 1995



Quelle: https://www.facebook.com/IGNah.net/photos/pcb.2038083643023543/2038082113023696

 

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