Autor Thema: facebook party Gr. Diesdorfer  (Gelesen 5422 mal)

Offline Rasenmäher

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facebook party Gr. Diesdorfer
« am: 05. Oktober 2012, 18:38:49 »
Es ist der blanke Wahnsinn. Polizeiabsperrungen, ein Riesen Polizeiaufgebot etc.  mit Vrtärkung aus Halberstadt...

Es werden sogar Personen aus der Straßenbahn gefischt hier in Diesdorf, bin gerade Live vor Ort. Die ganze Situation wirkt angespannt und auch irgendwie beängstigend. Noch bleibt der Ansturm der Massen aus, liegt auch an der extrem weiträumigen Absperrung...

hier auf die schnelle ein Fotoalbum für die es schon intressiert. Bilder liefere ich hier nach

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.287553121357590.63802.232602610185975&type=1
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2012, 19:29:11 von Tatra-Kutscher »
die Straße brennt es raucht
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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2012, 19:38:11 »
Ich war gerade Da um vorbeizuschauen ist wirklich an jeder ecke abgesperrt.
Phantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt!

Offline 242

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #2 am: 05. Oktober 2012, 20:00:41 »
ein Riesen Polizeiaufgebot etc.  mit Vrtärkung aus Halberstadt...

Danke für die Info. Hatte mich schon gewundert, was das einzelne Polizeiauto an der B1-Abfahrt der Tangente sollte...

Offline Albis

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2012, 21:29:09 »
Ach, Ihr Sensationstouristen!  ;) Auch um 17 Uhr waren schon Polizeiabsperrungen am Beimsplatz. Mit der 6 ging es von der Eisnerstraße bis dorthin im Schritttempo, weil die Polizei offensichtlich jedem Autofahrer einzeln erklären musste, dass es geradeaus nicht weitergeht.

Offline Rasenmäher

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2012, 22:27:42 »
Ach, Ihr Sensationstouristen!  ;) Auch um 17 Uhr waren schon Polizeiabsperrungen am Beimsplatz. Mit der 6 ging es von der Eisnerstraße bis dorthin im Schritttempo, weil die Polizei offensichtlich jedem Autofahrer einzeln erklären musste, dass es geradeaus nicht weitergeht.

ja sicher war es vorher schon, ich war so 17 Uhr auf dem Weg in die Stadt :-)

nja Anwohner mussten ja auch durchgelassen werden das hält ja alles auf...

ich war so von ca 17 Uhr bis 19 Uhr unterwegs iun dem Bereich, hab aber gleich noch wo es hell war de Chance genutzt mein Rad nit neuen Katzenaugen auszustatten, das es am Abend bei der Rückkehr nich noch Stress gegeben hätte weil das Rad nich Tauglich wäre ^^
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Offline Rasenmäher

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Offline Sukram

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #6 am: 06. Oktober 2012, 05:40:27 »
Ob das wirklich "versehentlich" eine öffentliche Party war möchte ich anzweifeln.

Seitdem damals Thessa dieses Missgeschick passiert ist, kommt es mir viel zu häufig zu solchen "Versehen".

Gruß Marcus

Offline tramdenny

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #7 am: 06. Oktober 2012, 10:15:25 »
Dafür ging es dann am Abend auch am Hassel zu wie zu den EM-Feiern. Wenn ich es richtig mitbekommen haben fuhr die 92 noch, aber die Busse fuhren wohl zeitweise nicht dort entlag. Es war aber ein sehr brisante Lage dort und die Polizei mußte immer wieder einmal gegen kleine und größere Gruppe eingreifen. Man kann nur hoffen dass die Verursacherin, dieser vermeindlichen-versehendlichen-öffentlichen Party die Kosten tragen muß und man hier nicht wieder einknickt wie bei der Aktion der Bemalung des Hassel. Der Regen hatte ja damals die Säuberung der Strasse vorgenommen, aber die Bemalungen an den Häusern, Türen usw. wurden ja nicht von den Verursachern bzw. vom Regen entfernt.
Es ist aber positiv das hier von der Polizei, dem Ordnungsamt und der Stadt Magdeburg ein Zeichen gesetzt wurden.

Offline Tatra-Fan

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #8 am: 06. Oktober 2012, 10:52:42 »
konnte die 6 die ganze Zeit bis Diesdorf fahren oder musste eine Umleitung eingerichtet werden?

Offline Rasenmäher

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #9 am: 06. Oktober 2012, 11:26:24 »
konnte die 6 die ganze Zeit bis Diesdorf fahren oder musste eine Umleitung eingerichtet werden?

Was nach 19 Uhr passiert ist kann ich nicht sagen, aber von meinen Beobachtungen 17 bis 19 Uhr fuhr sie wenn auch mit Verspätung
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Offline Thyristor

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #10 am: 06. Oktober 2012, 11:53:52 »
Man kann nur hoffen dass die Verursacherin, dieser vermeindlichen-versehendlichen-öffentlichen Party die Kosten tragen muß und man hier nicht wieder einknickt wie bei der Aktion der Bemalung des Hassel. Der Regen hatte ja damals die Säuberung der Strasse vorgenommen, aber die Bemalungen an den Häusern, Türen usw. wurden ja nicht von den Verursachern bzw. vom Regen entfernt.
Es ist aber positiv das hier von der Polizei, dem Ordnungsamt und der Stadt Magdeburg ein Zeichen gesetzt wurden.

Bitte vergleicht einen friedlichen und positiv verlaufenden Flashmob nicht mit dieser psyeudo "Party", die nur auf Krawall aus war.
Dass die Kosten nicht getragen werden mussten, war nur positiv zu beurteilen, da es eine künstlerische Veranstaltung war, die absolut friedlich war und ein Zeichen gesetzt hat. Der Polizeieinsatz damals war überhaupt nicht notwendig und auch nicht angefordert. Und der Veranstalter hat dann sehr wohl die Wände gereinigt. Was ich mich aber auch wieder frage: Mein Gott, es war KREIDE! Heute noch sind da Graffitis zu sehen, und da meckert keiner (öffentlich)?

Was gestern ablief hingegen, war der Wahnsinn. Die hälfte der Polizisten hätte es auch getan. Aber gut, dass hier was unterbunden wurde.

Ja die 6 fuhr, die 92 auch. Die Busse 91 und 93 wurden zeitweise umgeleitet, als am Hassel Jugendliche Streit mit der Polizei suchten.

Offline Tw1380

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Re: facebook party Gr. Diesdorfer
« Antwort #11 am: 01. Oktober 2013, 15:00:10 »
MDR: 05. Oktober 2012

Zitat
Facebook-Party: Gäste bleiben aus

Die verbotene Facebook-Party in Magdeburg ist bis zum Freitagabend ohne Gäste geblieben. Die Stadt hatte die Veranstaltung bereits im Vorfeld wegen befürchteter Krawalle verbote. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Stadtteil Stadtfeld präsent.
Am Abend kam es dann in Magdeburg zu kleineren Rangeleien zwischen Jugendlichen und der Polizei. Nach MDR-Informationen versammelten sich vor dem Hauptbahnhof etwa 200 Jugendliche. Einige von ihnen gerieten mit der Polizei aneinander. Wenig später beruhigte sich die Lage aber wieder. InMagdeburg-Stadtfeld selbst blieb es ruhig. Die Polizei sichtete nur vereinzelt kleinere Gruppen auf den Straßen in der Umgebung.
Seit dem Nachmittag hatten die Beamten die Große Diesdorfer Straße im Stadtteil Stadtfeld für den normalen Verkehr gesperrt. Nur Anlieger durften passieren. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz. Auch aus Sachsen und Niedersachsen wurde je eine Hundertschaft zur Verstärkung angefordert.
 
Aufruf zu Straftaten im Internet

Die Stadt hatte die Party verboten, weil im Internet zu Straftaten bei der Feier aufgerufen worden sei. Nach Angaben der Polizei war die Partyeinladung ursprünglich von einer Frau ins Internet gestellt worden, die nur Bekannte einladen wollte. Durch ein Versehen sei die Party dann aber als öffentlich ausgewiesen worden. Auch auf anderen Plattformen wurde dann für sie geworben.
Weltweit gibt es Erfahrungen mit derartigen Aufrufen im Internet. Zuletzt war eine Veranstaltung in den Niederlanden in Krawalle ausgeartet. Auch in Berlin waren bereits Partys eskaliert, teils wurden sie sogar ohne Wissen der Bewohner organisiert.

MDR: 06. Oktober 2012

Zitat
Großaufgebot der Polizei
Polizei verhindert Facebook-Party
 
Hunderte Polizisten haben in Magdeburg eine illegale Facebook-Party verhindert. Ein Polizeisprecher sagte am Samstagmorgen, bis zu 600 Jugendliche hätten an der Feier teilnehmen wollen. Diese war aber von der Stadt zuvor verboten worden. Die Beamten konnten auch alle Ersatzveranstalten verhindern. Zu der Facebook-Party hatten sich im Vorfeld Tausende Gäste angemeldet.
 
Steine und Flaschen gegen Streifenwagen

Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz. Auch aus Sachsen und Niedersachsen kam Verstärkung. Seit Freitagnachmittag hatten die Beamten den Treffpunkt im Stadtteil Stadtfeld weiträumig abgesperrt. Nur Anlieger durften rein.
Mehrere Gruppen, die zur Party wollten, zogen darum in die Magdeburger Innenstadt weiter. Dort drohte die Lage kurzzeitig zu eskalieren: Es wurden Steine und Flaschen gegen Streifenwagen geworfen. Ein Beamter erlitt dabei leichte Verletzungen, mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Polizei erstattete mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Private Party wurde öffentlich

Die Party war zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens geplant. Die Stadt hatte sie verboten, weil im Internet zu Straftaten aufgerufen worden war. Nach Angaben der Polizei war die Partyeinladung ursprünglich von einer jungen Frau ins Internet gestellt worden, die nur Bekannte einladen wollte. Durch ein Versehen sei die Party dann aber als öffentlich ausgewiesen worden. Auch auf anderen Plattformen wurde später für sie geworben.
Weltweit gibt es inzwischen böse Erfahrungen mit derartigen Aufrufen im Internet. Zuletzt war eine Veranstaltung in den Niederlanden in Krawalle ausgeartet. Auch in Berlin waren bereits Partys eskaliert, teils wurden sie sogar ohne Wissen der Bewohner organisiert.

MDR: 19. Oktober 2013

Zitat
Teure Facebookparty 200.000 Euro Kosten für Polizeieinsatz

Eine verbotene Facebook-Party in Magdeburg kostet die Verantwortliche vermutlich eine Menge Geld. Die Polizei kündigte an, für ihren Großeinsatz bis zu 200.000 Euro zu verlangen.

Stadt gibt Möglichkeit zum Gespräch

Auch die Stadt Magdeburg will sich ihren Aufwand bezahlen lassen. Dort geht es um 5.000 Euro. Die Stadt will jedoch die Verursacher zunächst zum Gespräch bitten. Ziel sei, den Sachverhalt aufzuklären, sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Volkmar Emcke, am Freitag. Im Raum stehe auch, wer welchen Anteil bezahlen muss. "Wir wollen die junge Frau hören, die eine erste Partyeinladung ins Internet gestellt hat und auch die, die sie in dem Netzwerk weiterverbreitet haben", sagte Emcke.
Sollte die Verantwortliche tatsächlich zur Kasse gebeten werden, wird sie die Summe aus eigener Tasche zahlen müssen. Eine Sprecherin des Deutschen Versicherungsverbandes sagte MDR SACHSEN-ANHALT, Polizeieinsätze und Behördenaufwand seien grundsätzlich nicht versicherbar.
 
Aufruf zu Straftaten im Internet

Die Stadt hatte die Party verboten, weil im Internet zu Straftaten bei der Feier aufgerufen worden war. Magdeburg und die Polizei hatten sich mit Straßensperrungen und 800 Einsatzkräften für einen Ansturm Tausender Jugendlicher gewappnet. Die junge Frau hatte zuvor ihre Feier in dem sozialen Netzwerk versehentlich als öffentlich markiert. Später löschte sie ihr Facebook-Profil. Da hatte sich der angekündigte Ansturm jedoch längst verselbstständigt. Ende September hatten bereits 4.400 Gäste zugesagt. Rund 500 von ihnen kamen tatsächlich, randalierten in der Stadt und verletzten einen Polizisten. Es gab mehr als 20 Anzeigen.

MDR: 19. Februar 2013

Zitat
Rechnung Saftige Strafe wegen Facebook-Party

Eine saftige Rechnung über 200.000 Euro flatterte einem jungen Mann aus dem Bördelandkreis ins Haus. Nach einer außer Kontrolle geratenen Party-Einladung auf Facebook hat ihm nun die Polizei - wie angekündigt - die Kosten eines Großeinsatzes auferlegt. Wie der 20-Jährige gegenüber der "Magdeburger Volksstimme" am Sonnabend betonte, sehe er sich völlig außerstande, diese Summe aufzubringen. Die Familie hat sich inzwischen einen Anwalt genommen. Nur durch ein Versehen sei er in dem Online-Netzwerk zum Veranstalter der Party im vergangenen Oktober aufgestiegen, beteuerte er.
 
Vorwurf: Aufruf zu Gewalt

Laut Stadtverwaltung und Polizei allerdings habe er damals auf Facebook weitere Freunde eingeladen, obwohl die eigentliche Veranstalterin längst abgesprungen war. Der 20jährige Lehrling soll außerdem zu Gewalt gegen die Polizei aufgerufen haben und den Party-Treffpunkt am Magdeburger Bahnhof festgelegt haben. Die Partygäste sollten ihre Personalausweise zu Hause lassen, um nach der geplanten Randale nicht identifizierbar zu sein. Am Ende hatten mehr als 5.500 Nutzer ihr Kommen angekündigt, weshalb die Polizei mit einem Großaufgebot anrückte, um ein Stadtviertel in Magdeburg abzusperren.
 
Noch 12 mögliche Mitveranstalter müssen sich erklären

Insgesamt müssen sich 12 mögliche Mitveranstalter neben dem jungen Mann aus Mahlwinkel im Börderkreis schriftlich erklären, sagte Polizeisprecher Frank Küssner am Samstag in Magdeburg. Die Stadt Magdeburg hatte die im Sozialen Netzwerk Facebook angekündigte Party ausdrücklich verboten. Am Ende waren doch noch mehr als 500 "Partygäste" gekommen. Die Kosten für den Großeinsatz wurden von Juristen ermittelt und lägen definitiv bei 200.000 Euro, wie Polizeisprecher Küssner versicherte.


MDR: 01. Oktober 2013

Zitat
Deftige Rechnung ein Jahr nach Facebook-Party

Ein Jahr nach einer sogenannten Facebook-Party in Magdeburg hat die Polizei einem der Aufrufer eine deftige Rechnung gestellt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll sich ein 21-Jähriger aus der Börde mit 9.565 Euro an den Kosten für den Polizeieinsatz Anfang Oktober 2012 beteiligen.
Damals hatte eine Frau versehentlich öffentlich zu einer Geburtstagsfeier geladen. Über Facebook kündigten 47.000 Menschen ihre Teilnahme an. Daraufhin verbot die Stadt die Feier. Trotzdem kamen mehr als 500 Partygäste. Mit einem Großaufgebot versuchte die Polizei, Krawalle zu verhindern.
 
Geldstrafe wegen aktiver Werbung

Wie es zur Begründung hieß, hat der nun belangte 21-Jährige aktiv den Aufruf zu der Party verbreitet. Die junge Frau werde dagegen nicht belangt, da sie die Einladung zeitnah zurückgezogen habe.


Zitat
Rechnung für Magdeburger Facebook-Party

Für den Aufruf zu einer sogenannte Facebook-Party in Magdeburg muss ein 21-Jähriger knapp 9.600 Euro bezahlen. Wie die Polizei mitteilte, soll sich der Mann aus dem Landkreis Börde an ihren Einsatzkosten beteiligen. Er habe aktiv den Aufruf zu der Party im Internet verbreitet, obwohl sie zu dem Zeitpunkt bereits verboten war. - Im Oktober vergangenen Jahres hatte eine Frau versehentlich öffentlich zu einer Geburtstagsfeier geladen - über Facebook kündigten 47.000 Menschen ihre Teilnahme an. Die Stadt verbot die Feier daraufhin. Trotzdem kamen mehr als 500 Partygäste. Mit einem Großaufgebot versuchte die Polizei Krawalle zu verhindern. Der junge Mann kann gegen den Bescheid Widerspruch erheben; dann würde sich ein Gericht damit befassen müssen.
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 15:14:44 von Tw1380 »

 

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